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Anlage 2 - Übersicht der im Bewerbungszeitraum 2017 - 2019 geförderten Mikroprojekte, Orte des Miteinanders...

                                    
                                        Anlage 2

Mikroprojekte "2025 Euro für 2025", 2017
Projekt

Träger

Projektbeschreibung

"Brachliegende Potenziale nutzen Brücken verbinden- Jugendkultur
unter der Waldschlösschenbrücke“

G.N.b.h. Architekten

Mit temporären Installationen beiderseits der Elbe soll das Potential des
Streifens unterhalb der Waldschlösschenbrücke sichtbar gemacht werden. Durch
die Verwandlung des Raumes soll eine neue positive Beziehung auch zum
Bauwerk geschaffen werden.

Judaica in Dresdner Sammlungen
aufspüren

Hatikva e.V.

You, me & mei Dresden

Magnus Hecht

Am 8. Mai 2020 jährt sich in Dresden die Einweihung der einzigen Synagoge
Gottfried Sempers zum 180. Mal. Damit entstand in Dresden ein sichtbares
Zeichen jüdischer Kultur. Ziel des Projektes ist es, Judaica in Dresdner
Sammlungen aufzuspüren und die Verantwortlichen der jeweiligen Sammlungen
für das Potential dieser verstreuten Objekte für Ausstellungs- und
Bildungsprojekte zu sensibilisieren sowie eine Vernetzung dieser Bemühungen in
Hinsicht auf 2020 herzustellen.
Das Projekt ist im Jahr 2018 weitergeführt worden. Als Ergebnis entstand eine
kleine Broschüre, die als Beispiel eines möglichen jüdischen Kulturpfads dienen
soll.
Zum Kulturhauptstadtjahr werden 2025 Bürger der Stadt ihr Besonderes zeigen.
Gäste von außerhalb oder auch aus Dresden können sich mittels einer Plattform,
ganz ähnlich wie Airbnb, eine solche Gelegenheit für unmittelbaren Kontakt
verschaffen. Die Gastgeber zeigen dabei, was das Besondere ihrer Stadt ist. Das
könnten interessante Orte in der Nachbarschaft, ein vorbildlich kultivierter
Garten, ein Privatarchiv, eine Vereinsstätte oder ein sonst nicht zugänglicher
Ausblick sein. Das Projekt ist im Jahr 2018 weitergeführt worden. Leider waren
die Ergebnisse nicht zufriedenstellend, das Projekt wurde seitens des Initiators
eingestellt. Die Begründung liegt dem KHS-Büro vor.

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Anlage 2

Theaterprojekt „Apropos Prohlis “

Societaetstheater
gGmbH

Harald Fuhrmann und Christiane Wiegand erarbeiten von und mit Prohliser
Bürgern ein gemeinsames Theaterprojekt. In einer ersten Phase besuchen und
interviewen die beiden Theaterschaffenden Menschen des Stadtteils mit
verschiedenen sozialen, beruflichen und gesellschaftlichen Hintergründen. Mit
der von den beiden Künstlern entwickelten Rechercheform werden kurze
brisante Szenen für ein Tischtheater entwickelt und mit professionellen
Schauspielern in einer szenischen Lesung erarbeitet.
Das Projekt würde erfolgreich im Jahr 2018 weitergeführt. Zum Abschluss des
Theaterprojektes „Apropos Prohlis“ sind im Rahmen eines zweitägigen
Tischtheater-Spektakels im April 2018 12 weitere Aufführungen an verschiedenen
Orten in Prohlis stattgefunden.

Polylog

Zentralwerk e. V.

Polylog ist ein Projektlabor und partizipatives Lernlabor für Künstler und Pioniere
aus verschiedenen gesellschaftlichen und beruflichen Bereichen, die sich in
sozialen Veränderungs- und Erneuerungsprozessen engagieren und relevante
Impulse in ihrem direkten Lebensumfeld setzen.
2018 feiert Löbtau sein 950. Jubiläum. Aus Anlass des Jubiläums fragt der Löbtop
e. V. in einer öffentlichen Ideenwerkstatt in Kooperation mit lokalen Partnern
nach der europäischen Idee eines nachbarschaftlichen Miteinanders der
Löbtauer Bürger für die Zukunft des Stadtteils. Das exemplarische Format stellt
sich eine erhöhte Identifikation und Öffnung der Bewohner für
zivilgesellschaftliche Stadtteilanliegen zum Ziel.

Öffentliche Ideenwerkstatt 950 Jahre LöbTop e. V.
Löbtau

Elb meets Florenz

Elena Cencetti

Ausgangspunkt dieses Projektes ist die Städtepartnerschaft von Florenz und
Dresden. Die gebürtige Florentinische Tänzerin Elena Cencetti und die Dresdner
Medienkünstlerinnen Franziska und Sophia Hoffmann blicken auf die Geschichte
und Gegenwart, um sich auf Spurensuche nach dem Begriff "Elbflorenz" in
Dresden und Florenz zu machen und Ähnlichkeiten beider Landeshauptstädte
herauszufinden. Zeitgenössischer Tanz und Videokunst werden beide Orte
verbinden, es entsteht ein Tanzvideo.
Das Projekt wurde im Jahr 2018 weitergeführt; das Ergebnis ist das Video
„Dresden meets St. Petersburg“.
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Anlage 2

Sound City Lab - Dresden

Medienkulturzentrum
Dresden e. V.

Sound City Lab - Dresden Das Sound City Lab - Dresden (SCL) regt die ästhetische
Auseinandersetzung mit gebautem Raum in Dresden an. Workshops bieten
Interessierten die Möglichkeit, architektonische Wahrzeichen von Dresden zu
vertonen. Die Architektur wird als urbanes Instrument benutzt, um erzeugte
Sounds, Noises und Musik in eine direkte Beziehung zu bringen. Auf diese Weise
wird "akustische Denkmalpflege" für Dresden betrieben.
2017 wurde der neue Kulturpalast vertont. Das Projekt wurde im Jahr 2018 in
der Semperoper weitergeführt.

„Netzwerktreffen und
Straßentheateraktion in Planung für
ein internationales inklusives
Theaterfestival 2025“

Farbwerk e. V

Wunschraumproduktion

Tagträumer
Kulturförderung e. V.

In vielen Städten Deutschlands und Europas wird Kunst von und mit Menschen
mit Behinderung bereits seit Jahren gelebt. Leider ist das nicht immer
selbstverständlich in Dresden. 2025 könnte europaübergreifend bewiesen
werden, dass Inklusion auch auf den Bühnen und Plätzen dieser Stadt Einzug
gehalten hat. Der Kunst- und Kulturverein farbwerk e. V. plant dazu in
Zusammenarbeit mit Künstlern mit und ohne Behinderung ein Netzwerktreffen
und eine Straßentheateraktion in Dresden, um hier einen Grundstein für ein
Internationales inklusives Theaterfestival zu legen.
Die "Wunschraumproduktion" ist eine dreitägige Auftaktveranstaltung des
Roads! Festivals, bei welcher von Menschen aus der Nachbarschaft
Friedrichstadt und Löbtau eine großflächige begehbare Installation erbaut wird.
Das kreative Ergebnis verbildlicht die Vision von Stadtgesellschaft der Zukunft,
indem sie diese räumlich erfahrbar macht.

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Anlage 2

Urban Script Continues GhettoResidency

Jens Besser

DER FLIEGENDE TEPPICH - Offene
Erzählbühne Prohlis. Eininteraktives
Angebot für und mit Menschen aller
Altersgruppen und Kulturen

ERZÄHLRAUM e. V.

Was uns in Gruna wichtig ist!
Zukunftswerkstatt Gruna

Sigus e. V.

GhettoResidency ist das Modellprojekt einer Künstlerresidenz mit intensiver
Interaktion zwischen lokalen und internationalen Subkulturakteuren. Das teilt
Schnittmengen aus den Bereichen Soziokultur und bildender Kunst. Dabei
werden Fußballfankultur und Graffiti durch das Künstlerpaar Wanderlust Social
Club künstlerisch weiterverarbeitet in Zeichnungen, Siebdrucken und
Wandbildern.
Das Projekt wurde im Jahr 2018 weitergeführt. Mit einer Künstlerin aus Bulgarien
und einem Künstler aus Italien wurden Workshops mit Dresdner Jugendlichen
organisiert. Gemeinsam gestalteten sie einen Fußgängertunnel in Gorbitz.
DER FLIEGENDE TEPPICH, die offene Erzählbühne, bringt Nachbarn in Prohlis
zwanglos und unterhaltend zusammen. Vielleicht kommen sie aus
unterschiedlichen Kulturkreisen, gehören verschiedenen Generationen an oder
interpretieren ganz verschieden den Begriff "Heimat". Wie auch immer zweimal im Monat erhebt sich der Geschichten-Teppich mit großen und kleinen
Prohliser Zuhörern.
Das Projekt wurde im Jahr 2018 weitergeführt. An einem Erzählwochenende im
September fanden an mehreren Orten in Prohlis verschiedenste Erzählungen
statt.
Die Zukunftswerkstatt Gruna ist ein wesentlicher Bestandteil der ersten Grunaer
Nachbarschaftstage 2017. Sie motiviert im Stadtteil zur qualifizierten
Bürgermitsprache: Wichtig ist, dass Bewohner die Orte, Gebäude, Grün- und
Wasserflächen, Einrichtungen etc. benennen, die sie als bewahrenswert
erachten. Dazu gehören auch solche, die heute zerstört oder kaum noch zu
erkennen sind, die aber in der Geschichte des Stadtteils und der
Nachbarschaften einst eine wichtige Rolle spielten.

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Anlage 2

"Na dann mach doch mit! An den Orten des Miteinanders", 2018
Ort

Projektträger

Titel des Projektes

Großer Garten - Parktheater

Wagner Moreira

Bach drückt Play

Waldspielplatz Albertpark

Handwerkskammer
Barfußpfad - Barfuß durch den Tag - Unseren Füßen Zeit widmen"
Dresden
Haus der kleinen
Forscher
Hufewiesen Trachau e. V. KlangHufen / Klangparcours
Cardea - Studio für
Sport verbindet
Pilates und Yoga

Hufewiesen
Bonhoefferplatz
Waldspielplatz Albertpark

Anca Huma & Elena
Cencetti
Cardea - Studio für
Pilates und Yoga
Wagner Moreira

Heart Beat Rituals

Cynthia Keßner

Performance des Miteinaders

Hellersiedlung

KGV Hellersiedlung
Nordhöhe e. V.

KinderMitmachProgramm

Brühlsche Terrasse am
Delphinbrunnen

Kai Krannich & Martin
Gäumann

Mensch, ärgere Dich nicht! Lebensgroße spielen

Jugendkirche Dresden
(Trinitatiskirche)
Hauptbahnhof Kuppelhalle

Stadtjugendpfarreramt

Musik-Zirkus & Performance-Kunst

Chor Blau- & Grüntöne

Circle-Song-Impro

Freibad Cotta "Hebbelbad"
Schlösser am Elbhang
(Albrechtsberg/ Schloss Lingner und
Parkanlage)
Campus TU Dresden

Sport verbindet
Massa Mobil - Wandel!

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Anlage 2

Halfpipe Prohlis

Mobile Jugendarbeit
Dresden-Süd e. V.

Sonntags Open Air

Max-Planck-Institut für molekulare
Zellbiologie und Genetik

Gabriel Jurado Jimenez & Frei schweben
Franziska Kusebauch

Ecke Nord - Café und
Lebensmittelladen
Slaughterhouse Five

Ecke Nord GbR

Konzert & Chor & Filmabend

Ruairí O'Brien
Architektur

Führungen/Spaziergang/ Lesungen/Flashmobs (Englisch & Deutsch)

Bräustübl

Christiane Filius-Jehne,
Mona Scholz-Kluge

Heimatstube Bräustübl (Fotoausstellung / Speeddating / Einbürgerungstest /
Hymne)

Bräustübl

Kunst und Kulturverein
Alte Feuerwache

Bräustübel (A)live

Ort

Projektträger

Titel des Projektes

Altnickern

Heimatverein Prohlis e.
V.

Steinzeit-Erlebnistag

Hufewiesen und Alttrachau

KlangHufen

Waldspielplatz

Hufewiese Trachau
e. V.
Elena Cencetti

Am Sachsenbad

Pro Pieschen e. V.

Treffpunkt: Unter dem Blauen
Wunder, Zielort: Am Japanischen
Palais

Erzählraum e. V. und
Neuer Sächsischer
Kunstverein e. V.

Erzähl mir was! Außergewöhnliche Orte erschließen - Generationen verbinden:
DAS SACHSENBAD
Geschichten am Fluss
Verborgenes an den Ufern der Stadt - eine Erzählkarawane

Am Elbufer neben der
Augustusbrücke

Ernährungsgeschichte in
Sachsen e. V.

"Orte des Miteinanders" 2019

MikroMakroDresden

Essen in Dresden. Intro: Gruß aus der Küche

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Anlage 2

Dancewalk von der Neustadt mit der
Linie 8 nach Hellerau
Waldschlösschenbrücke & Hygiene
Museum
Villa Wigman & Prager Straße

Franziska Kusebauch,
Wagner Moreira
CineIdivers e. V.

Dancewalk

Wagner Moreira

Dance. State of Reality

MPI-CBG

Silent Cinema

Gabriel Jurado, Franziska
Kusebauch
Dancewalk durch die Altstadt nach
Franziska Kusebauch,
State of Reality von Wagner Moreira Wagner Moreira
Großer Garten, Hygiene-Museum,
Franziska Kusebauch,
Ausstellung „Showroom“
Wagner Moreira
Löbtau
LöbTop e. V.

Frei Schweben 2

Zentralwerk
Quartier 22 -Bautzner Str. 22

Miteinander Wohnen
Lebendig miteinander arbeiten (kurzfristig ausgefallen)

Farbwerk e. V.
Quartier 22

Dancewalk
Dancewalk
Auf den Spuren von Victor Klemperer - ein kultureller Staffellauf durch Löbtau

Neue-Heimat-Plattform
Dresden 2025 betrachtet Partizipation nicht als Selbstzweck, sondern als ein notwendiges Instrument, um möglichst viele Bürger zu aktivieren und zu
befähigen, selbst Kultur zu machen und so die Kooperationsbereitschaft innerhalb der Stadtgesellschaft zu erhöhen.
Kulturvermittler sprechen von Partizipation und Teilhabe: Der Plattform-Prozess steht nicht nur für Kultur für Alle, sondern Kultur mit Allen. Aus diesem
Grund soll das Programm 2025 gleichberechtigt aus einem kuratierten Teil - entwickelt von professionellen Kulturschaffenden - und einem nichtkuratierten Teil, gestaltet von Bürgern, bestehen. Verteilt auf die Stadtteile und die Region wird ein nicht-kuratiertes Programm in sogenannten
„Plattformen“ in Zusammenarbeit mit Vermittlern, lokalen Institutionen, Stadtbezirken und internationalen Partnern entstehen.
Die Plattformen als Instrument der Partizipation sind ein zentrales Element der Bewerbung, das bereits 2019 gestartet wurde. Über 150 Menschen
haben in neun Themenfeldern Projekt-Ideen erarbeitet, die der Öffentlichkeit im Rahmen der Ausstellung „Showroom Neue Heimat Dresden 2025“
präsentiert und 2020 als Prototypen umgesetzt werden.
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Anlage 2

Plattform
Dritte Orte
Kultur und Demokratie
Jugend und Kultur
Stadtgesellschaft und Generationen
E-Kultur, Digitalisierung und künstliche Intelligenz
Neue Erinnerung
Neue Kunst, neue Kulturarbeit, Kultur und Wissenschaft
Kultur und Umwelt
Plattform Europa

Projektidee
Drei Ideen für Dresdner Leer-Räume
Ein Kulturpfad für Dresden
Austauschbau: Ideentausch für Jugendliche und Kulturschaffende
Kulturagenten braucht die Stadt
Heimat analog/digital. Leben in zwei Welten?
Bewegte Heimat. Stücke
Para-sit
Wilde Pflanzen – neue Heimat: Wir pflanzen die Saat der Nachhaltigkeit in
Dresden
Europa in Dresden – ein interaktiver Stadtplan

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