Navigation überspringen

V0972/16

                                    
                                        Landeshauptstadt Dresden
Der Oberbürgermeister

Vorlage Nr.: V0972/16
Datum: 23. März 2016

Vorlage

Beratungsfolge

Dienstberatung des Oberbürgermeisters
Ältestenrat
Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und
Verkehr

nicht öffentlich
nicht öffentlich
nicht öffentlich

Ortsbeirat Pieschen
Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und
Verkehr

öffentlich
öffentlich

zur Information
beratend
1. Lesung (beschließendes
Gremium)
beratend
beschließend

Zuständig: GB Stadtentw, Bau und Verkehr
Gegenstand:
Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022, Dresden-Trachau, Wohnbebauung Neuländer
Straße
hier:
1. Änderung der Grenze des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes
2. Billigung des Entwurfs zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan
3. Billigung der Begründung zum Bebauungsplan-Entwurf
4. Durchführung des Beteiligungsverfahrens zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan-Entwurf
Beschlussvorschlag:
1. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr beschließt nach § 2 Abs. 1 i. V. m. § 1
Abs. 8 BauGB, den Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 6022 entsprechend Anlage 2 zu ändern.
2. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr nimmt zur Kenntnis, dass von der
frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Abs. 1 und § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen
wurde. Die frühzeitige Unterrichtung der Öffentlichkeit auf Grundlage von § 13 a Abs. 3 Nr. 2
BauGB hat stattgefunden.
...

2/8
3. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr billigt den Entwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6022, Dresden-Trachau, in der Fassung vom 27. November 2015
(Anlage 3).
4. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr nimmt zur Kenntnis, dass der vorhabenbezogene Bebauungsplan aus dem Flächennutzungsplan entwickelt wurde.
5. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr billigt die Begründung zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan-Entwurf in der Fassung vom 27. November 2015 (Anlage 4).
6. Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr beschließt, den vorhabenbezogenen

Bebauungsplan Nr. 6022, Dresden-Trachau, nach § 13 a Abs. 2 Nr. 1 i. V. m. § 13 Abs. 2 Nr. 2
Alternative 2 i. V. m. § 3 Abs. 2 BauGB für die Dauer von einem Monat öffentlich auszulegen
und nach § 13 Abs. 2 Nr. 3 Alternative 2 i. V. m. § 4 Abs. 2 BauGB die Beteiligung der berührten Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchzuführen.

...

3/8
bereits gefasste Beschlüsse:
V2853/14 Vom 4. Juni 2014
aufzuhebende Beschlüsse:
Keine

Finanzielle Auswirkungen/Deckungsnachweis:
Investiv:
Teilfinanzhaushalt/-rechnung:
Projekt/PSP –Element:
Kostenart:
Investitionszeitraum/-jahr:
Einmalige Einzahlungen/Jahr:
Einmalige Auszahlungen/Jahr:
Laufende Einzahlungen/jährlich:
Laufende Auszahlungen/jährlich:
Folgekosten gem. § 12 SächsKomHVO Doppik
(einschließlich Abschreibungen):
Konsumtiv:
Teilergebnishaushalt/-rechnung:
Produkt:
Kostenart:
Einmaliger Ertrag/Jahr:
Einmaliger Aufwand/Jahr:
Laufender Ertrag/jährlich:
Laufender Aufwand/jährlich:
Außerordentlicher Ertrag/Jahr:
Außerordentlicher Aufwand/Jahr:
Deckungsnachweis:
PSP-Element:
Kostenart:
Werte der Anlagenbuchhaltung:
Buchwert:
Verkehrswert:
Bemerkungen:

...

4/8

Begründung:
Planungsrechtliche Situation
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr hat am 4. Juni 2014. nach § 2 Abs. 1 i. V.
m. § 12 Abs. 2 BauGB mit Beschluss Nr. V2853/14 die Aufstellung eines vorhabenbezogenen
Bebauungsplanes beschlossen.
Der Bebauungsplan dient der Wiedernutzbarmachung von Flächen, demzufolge soll er im beschleunigten Verfahren nach § 13 a BauGB ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2
Abs. 4 BauGB, ohne Aufstellung eines Umweltberichtes, ohne Angabe, welche Arten umweltbezogener Informationen verfügbar sind und ohne Umwelterklärung aufgestellt werden.
Die Festsetzungen innerhalb der Grenzen des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes sind im
Sinne des § 8 Abs. 2 BauGB aus den Darstellungen des Flächennutzungsplanes entwickelt.
Änderung des Geltungsbereiches
Der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes soll gegenüber dem Aufstellungsbeschluss im Bereich des städtischen Flurstücks 332 auf die Fläche, die zur Herstellung der
öffentlichen Verkehrsfläche notwendig ist, reduziert werden.
Eine potenzielle Baulandentwicklung im Umfeld, die zusätzliche Flächen zur Erschließung erforderte, wäre Gegenstand weiterer Bebauungsplanverfahren. Insofern besteht für die Flächen, die
aus dem Geltungsbereich ausgenommen werden sollen, zurzeit kein unmittelbares Planungserfordernis.
Die Reduzierung des räumlichen Geltungsbereiches im Norden ist damit begründet, dass diese
Fläche zwischenzeitlich bebaut wurde und damit auch hier kein Planungserfordernis besteht.
Umweltsituation/Umweltschutz
Eine spezielle Artenschutzprüfung ist nicht erforderlich, da nach Prüfung durch die untere Naturschutzbehörde keine Anzeichen für besonders oder streng geschützte Arten im Plangebiet
bestehen.
Für zwei höhlenreiche Biotopbäume und die hier entfallenden Brut- und Lebensstätten wurden
durch das Umweltamt Ersatzmaßnahmen vorgeschrieben.
Im Gebiet vorhandene wertvolle Großgehölze sollen zum Erhalt festgesetzt werden.
Da das Plangebiet insbesondere den Schallimmissionen durch die BAB 4 ausgesetzt ist, wurde
eine Schallschutzprognose für das Gebiet erstellt. Danach entstehen durch die geplante Wohnungsbauentwicklung keine grundsätzlichen Konflikte. Entsprechend der Ergebnisse des Gutachtens sollen Festsetzungen zum passiven Lärmschutz aufgenommen werden.

...

5/8
Umweltverträglichkeitsprüfung
Die nach Bebauungsplan zulässige Grundfläche beträgt insgesamt weniger als 20.000 m2 (§ 13 a
Abs. 1 Nr. 1 BauGB). Des Weiteren wird durch den Bebauungsplan nicht die Zulässigkeit von
Vorhaben begründet, die eine Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung
nach dem Gesetz über die Umweltverträglichkeitsprüfung oder nach Landesrecht unterliegen. In
§ 1 Abs. 6 Nr. 7 b BauGB genannte Schutzgüter werden nicht beeinträchtigt.
Frühzeitige Beteiligung
Im beschleunigten Verfahren zum Bebauungsplan wurde in Anwendung von § 13 a Abs. 2 Nr. 1 i.
V. m. § 13 Abs. 2 Nr. 1 BauGB von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung nach § 3 Abs. 1
BauGB und § 4 Abs. 1 BauGB abgesehen.
Sofern keine frühzeitige Unterrichtung und Erörterung im Sinne des § 3 Abs. 1 stattfindet, ist
ortsüblich bekannt zu machen, wo sich die Öffentlichkeit über die allgemeinen Ziele und Zwecke
sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten und sich innerhalb einer bestimmten Frist zur Planung äußern kann. Im Amtsblatt 30-31/2014 erfolgte die entsprechende
Bekanntmachung. Die Unterlagen wurden gemäß § 13 a Abs. 3 Nr. 2 BauGB vom 11. August bis
8. September 2014 zur Einsicht im Rathaus, 1. Etage, Flurbereich, Dr.-Külz-Ring 19, 01067 Dresden bereit gehalten. Während dieser Frist konnten Äußerungen vorgebracht werden.
Darüber hinaus wurde zur frühzeitigen Information der Öffentlichkeit am 3. September 2014 im
Bürgersaal des Rathauses Pieschen eine Bürgerversammlung durchgeführt, in der die Konzeption und die Auswirkungen der Planung erläutert wurden.
Die im Rahmen der frühzeitigen Information der Öffentlichkeit vorgetragenen Anmerkungen
betrafen in erster Linie Flächen außerhalb des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 6022.
Lediglich hinsichtlich der im vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6022 geplanten öffentlichen Verkehrsfläche auf dem städtischen Flurstück 332 wurden dahin gehend Bedenken geäußert, dass diese eine öffentliche Erschließung des Gesamtgebietes, d. h. der angrenzenden Flächen verhindere. Dies ist jedoch nicht der Fall, da die angesprochene öffentliche Verkehrsfläche
im Gegenteil die öffentliche Erschließung der angrenzenden Flächen vorbereitet.
Form des Beteiligungsverfahrens
Das förmliche Beteiligungsverfahren erfolgt nach § 13 a Abs. 2 Nr. 1 in Anwendung des § 13 Abs.
2 Nr. 2 Alternative 2 in Form der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes nach § 3 Abs. 2
BauGB für die Dauer von einem Monat. Die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange
werden hierüber schriftlich in Kenntnis gesetzt und in Anwendung des § 13 Abs. 2 Nr. 3 Alternative 2 BauGB um ihre Stellungnahme nach § 4 Abs. 2 BauGB gebeten.
Örtliche Situation
Das Plangebiet liegt im Stadtteil Trachau und wird nördlich durch die Neuländer Straße und östlich, südlich und westlich durch Kleingärten bzw. gärtnerisch genutzte Grundstücke begrenzt.
Die nähere Umgebung ist darüber hinaus geprägt von Wohnbebauung. Nördlich der Neuländer
Straße befinden sich Behörden des Freistaats (Landesamt für Verfassungsschutz und Landeskriminalamt).
Die Fläche wurde als gewerblich betriebene Gärtnerei genutzt und liegt momentan brach.

...

6/8
Ziele des Bebauungsplanes
Unter Berücksichtigung des § 1 Abs. 5 und Abs. 6 BauGB sollen mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes folgende Planungsziele umgesetzt werden:
•
•
•
•
•

Angemessene Verdichtung vorhandener Siedlungsstrukturen
Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung von Wohnraum in Form
von Einfamilienhäusern
Sicherung des wertvollen Baumbestands
Sicherung der Erschließung des Baugebietes
Sicherung der Option zur weiteren wohnbaulichen Entwicklung im Quartier.

...

7/8
Übersichtsplan

Herausgeber:
Stadtplanungsamt
Stand:
Januar 2015
Kartengrundlage: Amt für Geodaten und Kataster

...

8/8
Anlagenverzeichnis:
Anlage 1

Geltungsbereich

Anlage 2

Änderung des Geltungsbereichs des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes
Übersichtsplan zum geänderten Geltungsbereich, Stand Entwurf i. d. F. vom 27. November 2015
Maßgebend ist der Entwurf des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes im M 1 : 500

Anlage 3

Entwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan i. d. F. vom 27. November 2015.
bestehend aus 4 Blättern
Blatt 1 – Rechtsplan (Vorhabenplan) – zeichnerische Festsetzungen
Blatt 2 – Rechtsplan (Vorhabenplan) – textliche Festsetzungen
Blatt 3 – Erschließungsplan Verkehr
Blatt 4 – Erschließungsplan Medien
Der Beschlussvorlage ist eine Verkleinerung des Entwurfes beigefügt.
Die zum Beschluss stehenden Planunterlagen liegen zur Sitzung des Ausschusses im
Original M 1 : 500 vor.

Anlage 4

Begründung zum Bebauungsplan-Entwurf i. d. F. vom 27. November 2015.
Die Quellen zur Begründung des Bebauungsplan-Entwurfs liegen während der Ausschusssitzung zur Einsicht aus.

Dirk Hilbert

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022 (öffentliche Auslegung)

Anlage 1 zur Vorlage

Dresden-Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Geltungsbereich

____________________________________________________________________________
Fassung vom 27. November 2015

Der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 6022, Dresden-Trachau ist
begrenzt durch
•
•
•
•

die Neuländer Straße und die nördliche Grenze des Flurstücks 328/2 der Gemarkung
Trachau im Norden
die östlichen Grenzen der Flurstücke 328/2 und 329/1 der Gemarkung Trachau im Osten,
die südliche Grenze der Flurstücke 332, 328/2 und 329/1 der Gemarkung Trachau im Süden und
die westliche Grenze der Flurstücke 329/1 der Gemarkung Trachau im Westen.

Der räumliche Geltungsbereich umfasst das Flurstück 328/2 und Teile der Flurstücke 329/1 und
332 der Gemarkung Dresden-Trachau.
Maßgebend ist die zeichnerische Festsetzung des räumlichen Geltungsbereiches im Plan im
Maßstab 1 : 1000.
Der Plan im Maßstab 1 : 1000 mit den Grenzen des räumlichen Geltungsbereiches liegt während
der Sitzung des Ausschusses aus.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
Dresden-Trachau, Wohnbebauung Neuländer Straße
Obeoalnlllmmullll mltderU~
hlnelahlllah der 88ZIIIIahnq uni der<lnnan
der Fluldlcle lnnerllelbd•ll'lllldllnlft l'lllcll8
zum ZellpuMa 30.0CJ.2014 whl __..

-

.

---

. . . . , . . _. .. . , . . . _ 1 _...........,..._

....-.u••

.. 1;11100

WA1

120

0

TH6,0m
-7.0m

WD

319

Anlage 3 zur Vorlage- öffentlich
~DNden

~

Stadlplanqanl
~

...........
.......--

27.11.2015

gor.Sap

~-~
--10:1
=1:..-::..•c:
_____
,_
_1_1.._
.
.
.,
1
-~

QMU-.

Dllum der Ietzt.! .IInieN~
II

I

LANDESHAUPTSTADT DRESDEN
Vonhabenbezogener
Bebauungsplan Nr. 6022
D~aden-Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

- Rechtsplan • Entwurf zur Mentlichen Auslegung •
Mal581a111:fl00 (Wrtdelnert)

Blall 1 wn 4

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
Dresden-Trachau, Wohnbebauung Neuländer Straße
~

......____

...._.

YERFAHREN8VERIIIERKE

PLANZEICHENERJ<l..ÄRUNG

Satzuns der La ndesha~dt Dnlsden

ßi'III'IZII des rlumllchan C3allungabareld1a (§ 9 Ab&. 7 Baui3B)

5.

Vlllh•beiobea4ener lell•u..,IJ'IIIII•n Nr. 6022
Nlederschlaasentwllsseruna der WohnllaU~VUndsUlclo!
ln den Wohnbauflächen 1st das aufden Dadillkhen und
.onstlgen befestl,!ten Fl:l~hen ;nf;lllende. unbelastete
Nlederschiiiii$W811er lnnlftlalb das Jewelllpn llil upundstOcks
vollstl ndll zulilc:kzuha lten und umer Ausnuaung des belebten
Oberbodens der Versickeruns zuzufOhrl!n oder zu VI!IW1!i1en.

Drftdl!n-Tndi•u
w.h,.•b8uu,. ,._.lind•• Stnilla

1. Art der baulldlen Nutz~q (§ 9 Alls. 1 Nr. 1 BauGB)

I AIG-~--ng-

Vom '""'"' Z01.
(l-411ouNVOI

2. Maß der beulichen Nulzung (§ 9 Abe. 1 r.. 1 S.UGB)
120

®

TH

8,0 -7,0 m

..._ .,.~~oo~ge OI\RJ1lldl., z.ll.120 m' (5 18 Ab.. 2 ~- 1, § 18 lloi.INO)
Zlll11 dorVol~~n. z.ll. 2 (! 1G AW. 4,§2011U'M))

Troudhllhe oll Mnd- und~
z. 11. 6,0 m bio 7,0 m O• H&>onboozugopunl<t.
(118 Abll. 2 Nr. -41ß1AW. 4 IIU'IVO)

3. Bauwalae, Oberbaubin lnl nicht Oberbaubin Gnrds!Qdilillllchen,
Stalung beullcher Anlagen (§ 9 Abe. 1 r.. 2 BauGB)
o

,&

o l l l n e - (I 22 BeuNVOI

IIJrEin-.-zUIIIIg

All[gnmddl!s § l0AII5clal dG ~ (BtNG8) wm 2!.

(1 2311ouNVO):
llallnlo (I 23 AW. 211euNYO)
llalgntlllll (J 2 3 - 311euNVO)

4. Verkeh~tlichen und -enlegen (§ 9 Abs. 1 Nr. 11 BauGB)

&.

Barmrdti1Hif1 (SiklrsBOJ wm 211.. Mal 2004 (SIJdlmclrl!s Gesm- und
\lelofdn~ Seite 2W). Zlllmtgetlndelf crm 2. AprliZOU
(S&h!dschi!S &21%- und ~IDIIIINIIIfPblo!t, ~~ 238} '-· am 14.
M!ll2014 (S4fmlsdtes Gesel2-und Vetlmfn~m~F$blll!t.
322) und
dG § 4 der GemeindeordnungJDr dvl Fre/Sfllat Sacllsen (S4dlseiemO}
vam 3. M4rz 2014 (SiklrsBches G•setzo- und V1!111tdniHif1Sbli>!t, Seit!
146). ~ geOrtdett QIJI .29. Aprll2015 {S4dl6lsdtes Gesel2- und
Velontnllflrlsb/a!t, Selto 349. liBL hDt:dl!r Stvdttvt:der
IDndl!slumptstadt: Dresdl!n Jn ~Sltzunfl ""' .............201. *rl
'IOT#tabenbuo{lenen kllauungsp/Gn Nr. 602~ Dtw~Tnlchau,.
Wohnllflbauung NIIIIMrrder SfR!ße, bestehend aus: dl!r l'latue/dmllllfl
mit ~1!111!1'A14nmg. den tl!lttJit:Mn ~gen sowie di!m

&.1 Mllnahman..., Sdl~..-1"111118 und aur
lladen, Nalllr Und l.alldlcMft (II AIIL 1 Nr. 2D llaullll

s•

PlaMinpredllld!~ FesiRIZIInpn

1.

Artdar b8ul~ N~(l II Abs.1 Nr.1Ballal)
Alleemeines Wohnseillet WA (§ g AZ. 1 Nr. 1 BauGB)
Ausschluss ausnahmsweise zulllllpr NLJIZWII8ß (§ 1 Abs. 6 Nr.
1BauNVO)
Tankstellen und Gartenbolubetrlebe sind nk:ht zulllssl&-

-toe.or.dorerlloo-iii~

Olloonll--hniMol1•----·ng
(t 9AW. 1 Nr.1111aJGII)

•

:1..

:1..1

5. Mallnll'men zum Schulz, zur Pllege und zur Enlwieldung \'01'1 Nab.l'
und L.andBChall (§ 9 Aba. 1 Nr. 20 BIU38)

8. f8lilllatzUf'C181'1 zur Grtmrdn~q (§ 9 Aba. 1 Nr. 1S. Nr. 2!5 BIRIGB)
•

Erllollung -

lllu~ (S 0 - 1 .... 28bllal011)

7. f8lilllatzUf'C181'1 zum Sd1utz vor BU*IIIchen lMrMilbwllllloÖUngen
(§ 9 Aba. 1 Nr. 24 BeuGB)

•••
LPIIIII

Sohulzg,.g., -li:hl Lmwlilloiiii'Milaingen
1111 Sln".doioi B l ß l - 1 - m z u - ~onmm

LIIn_......, i'i8oh DN 41011, 8~u1z Im Hoclibau (z.B. II~

II t Alls. 1 a...Gila)

L

Slr-.begren311rvoll1e ouc11 -nabor

.....ng:
VeikBh-i!Prlleiwli:h

---D1lc:tlo!m:

SD
ZD
WD
20'-35"

~. . der ttehiiiiiQe(l 9 AIIL J leu&l)
Die Obetb nte des fenlpn Erdpscho65fuBbodens w1rd auf
0,!10 m - O.SO m llber dem H6h~nbe.,.sp~ntt~

2.2. 11est1mm11111 der 116heftbeiiii!Punkte (t 11 AlB. 1 BIIIIN\10)
Höhenbezuppunkt fOr die Höhe des Erdo!!eschossfulbodens Ist
die pmltlel!e H!lhe der fents auqebautan Verkehrsfliehe an
der Strallenbep!IIIUnpllnle zw1sdlen doll SdDII:punlcll!n der
Vorlll...,rui1J der S..ltenwlndti! des Gebludes mit der
stri18anbegr&nzunplnla.
Höhenbezuppunkt ror die Traulh!ihe Ist die Obeltante des
fl!nl&en Erd~Bbodens.
:t.J Zullalp &NIIIIIIIdoo! II 1& Abo. & leuNVO)
Eine Oberschreituns der zullssl&en Grundflildie durch TelTassen
um h6chltens 25 m'lst ......_
1.4 Allwllldttlnda Benlmm"'' • • Olland!l'lftu,.dar....._...
GNnclllldle duld! Stellpllllll, carpons und Glrqen naciiiU
-.NVO sowlaN...na,.....,
114 llilluNVO (lltAbs. II
58lz J leuNVO)
Die fl!sttaetzte %UIIMI&e Grundflldle dlirf duidl Ga11111'n.
~rpolts und Stellpl:ltze mit lh,..n zur;, hiten sowie Nebenanlqen Im Sinne des § 14 BauGB westlich der festp.seatan
!iffi!ntlichen Vl!rlu!hnfllche hllchstens um 100 m', &llldl der
l'utaesetz!:en !iffi!ntllchen Verlo!hrsfllch• um 130 m'
Obersd11ttten warden.

z.-

~alillllhd..t.-und-l.z.B.25"-35"

J.

Olllrllaullal'lli und nklllllllllrllalllllil'lll Grundltllr.blllclwl

(I t AIIL 1 Nr.ll. leuGI)
J.1 .W..hma- IIINp'enlllnund Bllul,.._ (IDAbs.Z und J
leuNVO)
Vordieher dQrfl!n die strallen,elt!Jen &,UBJ1=ftzen lnll &.'**"
um max. l.,D maufeiner Linse YOn max.
m Dbersdnlten.
Terrassen dOrfen die Bauarenzen um max. 4,5 m Dbersc:llrelten.

111. Hinwelse

z.o

1. Planzahllan dar Kartavundlalle

J.ll. EJniChllnku,. ...rZulllllilllllt- Nllb8•nl..-n. GariiPn
111111 Cllrparts auf den nlchl Oberbaubaren Gruiiii!IOcblllr.l
II D
5 ..UN\10)
Garagen, ca rports und Nebena nl11111n 50Wia be~ Arllllllln.
dll! n•ch U.ndesrecht ln den Abotondslllichen 111lls!ila sind IIder
z....,.llsll!n wenlen lrlln""n. sind Nild- !Ion Stniilenlletnonzunpllnlen und stri18anzUII8Wilndten llilufluchten da' an der
Strale sele&enen Baufelder nicht zulässl&-

.u..

11/1111111/JJ GebilD2. Sonst1gB erläuternde Planzeichen
,__....___.

llemiillung ln m

--

4.

.............

M-~~~~~~.....-

---~1-

~

~zur &rGnanl..,. .

lt I Alls.1 Nr. 20 111111 Nr. 25

Entwidd"''"""

i.U Fllchln.,_IIIWIIIIIn
Zufahrten, Stellplätze, Terrassen und Fui!we8J! auf doll privaten
GrundstOcken sind versk:ket\lnpolf1=n zu~-

&.1.2. Anbrl....n 111111 kDIIIIII!dBI Nllthllfen
An den mit "Ml" gekl!nnzekhneten zum Erhalt~
Blumen sind 111511. drei NIS1Mhlen fllr KleDOiel aus HolzbeuJn
IRUBkK:hsr611en: 2 x 32 mm, 2 x 2& mm, 1 x 4S mm)
a111Ubr1neen.
An den mit "M:l" l"lu!nnzekhnetl!n zum Erhalt~
Bestandsbtuman sind lnqesamt zwei Nlsthöhlen !Ur ICietrwesel
aus Holzbeton [RUBkK:han'llen: 2 • 32 mm, 2 • 26 mm, lx 45
mm) anzubmeen.
Die Irantreten Monlqesblndorte sawte die zu VI!1W1!11denden
Nlsthllhlen sind vor der Montage mit da' umeren
Naturschutzbehörde abzustimmen. Die Funlalcn&ftl'*kelt Ist
dauerhaft zu III!WJlhrteisten.

1.2. Anpillnllln van Blumen. Sirluchern und sonldfpn
............... (I 9 AIB.1 Nr. 25 a lleiiGBI

Mal dw bauldlan Nllbu,. (I II Ab5. 1 Nr. 1 ..IIID)

..a.

II. Bauordnungsrec:tlUiche Featsetzungen
(§ 9 Abs. 4 BauGB i. V. m. § 89 Abs. 1 Nr. 1 SiichsBO)

....,

S~12mt- 21»4 (llun<k.mzblvtl: t ~~ 24141. zuleat~
fJ1JI20. Olttober 2015 (81111de~ t Seile 17.21, 17JJ}. .sc~wle
dG § 89 Absaa 1 Nummern 1 bis 6und Allscn2 2 der Slldt51st:Mn

Ersdl~ Verkehr lllld dem Ersdl~pkm Medien.'*
Sarzung (... Blatt) beschlossen lllld die BeglfhldiHifl hiii1ZII {J2bllllgt.

0-u-.Gru-

IL

[II AlB. 1 Nm. 14111111 2111111uGBI

,.........., o-~... ....,-a..~
L..-...J
doo..,m...._,.,ll_ungo....,_

Wo\

FwtldzllnlllrNIINIIndlll...-~

Flld!en ta' Nlllle-l•n. Stellpllaa 111111 Ganpn Ii 1Ab5.1
Nr.411oiuGB)
ZUiasslgkelt von Ge riigen und Oirpgrts [f lA A4 1 Silb 3
BauNVO)
Gar•pn und Oirpolts sind bis 111 elnerGn..,dllkhoo ""n
ln...,.amt maxlm•l 36,0 m' Je Wohnpundstlkk und einer
maximalen HOhe YOn 3.0 m zullsslg.

6.2..1 DliiChbep(ln...
Die Dkher YOn G;rapn, Oirpolts lnll NebenaniiJen sind ;ls
extensiv bepünte Flachdieher a usdlllden. Die DachbesrDnurw
Ist m lt Malersubstrat anzu~e&en und dauert!alt .u emalb!n. Der
PllanZSllbs!rllbiufbiiu oh"" Dr•ln- und Flb!iXhlcht Ist mit mlnd.
0,10 m Starke ausaM!en.
&.2.2. ~~ep~~...,. ...". w...np111dstDdai!
Die nicht llberb8u be ren lnll rtilt Oberbeutan
GrundstOcksftllc:hen sind, soweit sie nicht als StallpiiiZII oder
wenlen. &li"ner1sdl zu bearDnen und
Zufahrten
dauerhilft zu unterhalten.

1.

Em•IN•- Blumen. Slrtudaft und
_.iltlpn llptlanllln&~~n (II AbL 1 Nr. 25 b lluGBI
Die ln der Pl;inzel~hnu,. zum Erhalt fest&aetzten Eliliillb3ume
.lind wllhrand dar Durchfilhruns der BaumaBnahmen aaniB Dl N
111920 wlr1<sam zu schOtzen und da rlller hinaus dauerhaft zu
pflqen und zu erhalb!n.

SO"

1.2 Dliohpsbiltull
Gepnllberllepnde Dach5eltan eines Gebllud15, mllllan die
lllelche Dachnei&Urw auiWelsen.
Es 1st ein DachOberstil nd YOn maximal O.S m JU1is518.
Dathiiulbauten und Dachflkhenf\!nster dUrfen nur nebenel~>­
ander uncl nk:ht Obereln;nder anseordnet werden. Die
Gesa mtbrelte von Dachaulba ut:en und -tenstem darf nicht mellr
als 1/3 der Jewell)ßen dahinterlegenden Fassadenllll(ll
betnqen. Sie mossen Jich mlndesll!!ns 1 m YOn den
Dlichbqrenzunpn entfernt halten. Dlic:IBachnltle sind
unzulls!ila.
Dll<her .lind mit ha"er Dachelndeci\q ln I!IIIU - amhrazlt oder
ln RDtttlnen zu decken. Glasle"•· enad*rte oder Ihnlieh
&lllnzendl! Dachelndetku.,... 511111 rtilt111llssiil.
1.3

lA Pllalllllllli

Aar ca mpestre
Betul' pendu'tarplnus liauM

JUlians relll&
Malus spec.
Prunus p;idus
Pyrus communls
5orbusar1a
Sc~rbus au111P"rla
SOrbus tonnlnalls

s..pn. Cllrp- und N..._.IIIPII
G•....,n. Carpolts und Nl!benanlqen sind ln der f•SNdenfarbe
dem Hii uptaebll ude ;nzupassen oder mHolz mit ~rllcher
Flrbuns a uszups1111tan.

1A Elnlrledunpn
Entla ns der strallenselt)Ben Grul'idstilc:lc!lln sind
Elnfrieduneen herzustellen. Grunds111ckselnfrledunsen !lind nur
als LaubgllhOizhecken oder; ls tioll20une mit !ICDcrel:hter
I..Jttu1111 zulas.fl.
Stra Benseltlge Elnfrledunsen und seilliehe Elnfrll!ckllwen bis zw
stra leneltll"n Bauflucht sind mit a- H!lhoo wn 1,0 m bis
1,2. m zullula.
Saldiehe und rOckseltlle Elnfllelt.qen sind rOckwlnfB da'
stra Benseltlaen Bauflucht auc:ll als mit Laubgehl!lzen beifQnb!!
Maschenclrahtdu~

zulissC.

Gröle von 1m' je H;us jedoch nk:ht ollerNib des ~
zullssl&- warbea nlqen mit S<hwell- oder Wllchsellk:ht stnd
nicht zulissls. Leuchtreldamen Jind N.lr als hlnll!!lteudrteb!
Elnzelbo.lchsblben zulässl&-

111. Hin..._

J.

Ebe~e~~:he

Elsbeenl

Sdlalllmml.a- (19 Ab& 1 Nr. Z4 lluGI)
An den pkennzelchneten Fassaden mllssen die AullenbaUb!!lle
fllr AufenthaltJ.. und Sc:hliifT:I~ne entsprechend den
bezeichneten Ulnnpqelben~lchen nach DIN 4109 [Schallschua
Im Hachbaul•USJI!!blldetwerden.
Sc:hlilfraume sind mit einer wm Olrnen des Fensters
una bhln11sen l.llftunaselnr1c:lltuns mit dem erforderllcllen
a.usc:halldämmmal auszustatten.

k811g . . ~......,...M8Wll
21AIUD'IInl~r. ...,_",.,...OUIUIIM

_
r

.,.......,

.. ... .... ___ _,__ ---.........
_
.............
---..

-~--·
..-.---..~~~r·--

.ti.GJ'.»1• N

Dllildwr~ t,jr, .»a1..W.....,.

Olo _ _ _ _. .

................... ...,.....UII......,..
..........

........................... ........lftl....,.....~-----~

E. . . . . . . . . . . . . . . .

~

~

-·-·-·-·----~-

.Ma.l,._tlli~dliii11.AbLII*'.1IIiiiiiDI!!II

--~~1.11'11~.,..

o~llllid---

...,,al-=1

...r.rnte.. . . . .~-~~~~
. . . . . . , . . . .1 ................ . . . "

.,.....,.

~

.,......"

~!llilll--~ ....- - - -

~-,.,-~ . . . 11"111111111
....................Frlll ................,

..

._.,..,,.,...... IN1GD14.,....~

........

~r........,...IUa~ar..:z

..... ,..,tt~•

1".--~

,..........,Dr~11, D1GI7rr.:linU'I!!hiiiiH

0.0

1. . . . . . . . . . . . . . . _ . _ . . . . . , . , . . _ .

a.-.,. . . ...". . . . . ~

I.

...~. . . . . . . . . . . . .lnl. . .

olwhi.,__ _•

............,........,.
_iliiiiLtp
_~11'11
~ . . . . .. - .. .
,......

..

.,.,.~r.v,_,J.. ~_.a'l.•

EI-'.............................. .

.................._._..1'11•,_,2.... 1L

..........-r1lnl .... ,..... ...................

V.m.IUIA!Ia.t:M'-.2,....._t:I!IUJIII. .

.,.......~,_,.lliAII&.I!IIBM........._

tlil .................................

_____ ....._..llltllir'_.....,..
................
..........
.....".....~

,

~--.,..

..

~-- ..........-----MI'I.h

arr.a-,_.....Nr...JIII'I.w.rt..,..aL

-............___

...

.......... ..,_...,.\Dil.....

............,na_.ntcm.~eM~ro.,

_Dwillr___

DlrblrluflllliiiWilliiiiW. . . . . . . . . . . .

........1--~inl-~

-

~--.............,..

...

....

~....,n..,WWII'I.~

. . . . . . . . .._,_,_,811.hW....1.1!!111a,

~Dr~1t,I1Gir~ . . . . .

_"_
-··---- _
-~

.....................a. ............-....
al . . . . . . . . . h~....,......... ..AD1• ..-.

..............

-·-·•1.t.t.ri....-H, ..... ..............
_..."..~

~_"1214AIII.1a.ti*!Lt,2"J,Aa2"

A.lu.l:a-'Aa..l&.21...a.t••

'111111~-~-.I-4Ak-4*

~--

................................

Dir. . . . . . . . . . . . . . . . . .. _ . . . . _ ,

.....

.............-·-·-..

~c........--....-

d

··~

......... ............
.......... . . .. .. ..

Owuwl*'..._.•..........,.*lll*'
~

~

...

Anlage 3 zur Vorlage - öffentlich

__
-----·_

...
I~
...................
,...,_

- - 8zuguot

p~

.......

-"'
27.11.2015
Dllumderl-~

i\ldalm Rlihmen der Baum•llniihmt!n bt!kannt ....,."-dene oder wm
Verpllldilz!ten Vl!rui'!IIChte schldllche Badenlll!rlnd-...n
oder Altlasten sind pmll § 10 Ab&. 2 SlchsABG da' zustllndllen
Abfall- und Bodenschutzbehi!rde mltzub!llen.

___
-----aJU),-··---) --- . . --0111)
----Dil),---··--___....__ .. -----003),--··--- ...---1<01).------..,
.. ___
-··---

-_...._.......

Gellande R&chtsvor-=tutflan
~~

21111(111l-~-".._,",,)

.........-.....
_,
.......~-­
(1111111 0

•

'WIIni..IIDID13~U......:I

. . . . ,.....ZD'\6i~C...WIII

--·~­
VInZI.---~

-.a ........< - - -

Pllla&Mid&IUM ..... f'llniVJ

-...

S..U2), Dllataelrdllt. . 11....... 2D'II

..

. . . . . . . . . tU.IJIIIm!Mr~~

D wlli"*tiia'

Var111.~1.U{BII~I,

. . . II), .-&id~~nZL.U20'11

7. lauldia Vg......,runpn 1:11m Sdlllbi VIII' sdll..,_

Dlr"'-*-...............11"11. . . . .

..

.JIIt.-~....._,inldli

8-lu"'~

llocleniCIIIIU
Das Im Rahmen von Baumalnahmen anfallende Bodenmaterial
Ist setrenm na<h Cbetboden und Bodenaushub .u eofauen,
zwischen zulqern und einer Wledervawanduna: zuzufOhn~n.
llelde Bodenarten dllrfen nlclltVI!rmischtwerden.

Sllltl414). m-.g~M~~~~t. . 2D.a.tllr

Feld-Abam
S.nd-Birke
Hal,.uche
Walnull
Apfel [ln Sorten~ Zier-Apfel
Trauben-Kirsche
ane [ln SOrten)
Edlte Mehlbeere

--- ...
_________

..._....a.~

llzi<lplon.._",

ArdJioloP! I Umpn1 mit ladii!llfu.....,
Werden wahrend der B;~uarbl!lten archlloloslsc:he Funde und
Befunde a f1IIIIIJVffen. 1st dies pmllll § 20 SlchsDSchG
UIM!rzil&llch dem Landesamt fllr Archlolo&le mitzuteilen.

z.

··-

~mlt...."......,..,VJ_.­

.•,_,....,,'IIP'tll........".......v..J....,..

Wt!rbelinll~n lind n..- •n der Stltll! der Leistuns bis 111 N.-

1.

ca.--.....tlll.., ....l. . . . . . . . .

...............
~Lnl-......
..... ...._.,'Mglre!l'lrltllfW. . . . . . _

1.5 w.lleanllpn

&.3 llndunpn ta' dla

Unbedlnet -ndlee Eidarbeiten Im Wurzt!lbeielch
(Kronemr~ ufe zuzOslldl1.5 m) dDrfen aU&Schlellll<h ln
Handschachluna: erfolpn. Fre)lelqte Wurzeln sind vor
Austrocknuns zu schlitzen.

Onlldia a . - - - . . n DIMr GwWitll,.bllulcMrAnlllpn
1189 AbL 1 SldBBOI

1.1 F__.en
F'ssaden ,.nd als mlner11lls<he PutzliiSNden auszultlhnon lnl
nur ln Farben mit einem Reml~ zwlsc;hen
und
10 'l6 zullssiiFilr umeqeordnete Bauteile 511111 auch Faserzement. Holl.
Holr:werkstaff oder Natunll!ln zulällisGIInzende und reflektierende Oberflldien sind ~null•l&-

aenutzt

&.2.J An.......,..., Blumen und Strloodll!m •111 den
WohnarundltOcbn
Auf Jedem Wohn~UUndstück sind mindestens 2 mltll!lkronlp
U.ubblume IHoc:hstomm. U - 14 <m S..mmumfansl oder
Obstbaume [lobltyplsche Sorten, Hochst;mm, 12 -l-4 cm
Stammurnfllns) zu pflanzen. .w pfle&en und bei Abpng zu
eneta!n. Es lind helmlsc:he, !lblndo,.roc:hll! Arten der
Pllanzenllsta zu verwenden. Volhandene Blume werdal auf
diese Bepfta nzunpvorschl1ft anprechnat.

Beuor*lunpnlldltlll:hl Flllletlunpn 119 Abe. 4 leuGIII. V.
m.tn AlB. 251da801

.....

.,

·~~
'Va11111: ... 21111~1.S.

.....

'~

....

........

VIn12.~2C11~-Iftl
.-n2B.Afda1ll~~!.nl

..........

- - -.... "":!

-...........

...,_

~---~

.....

Vtmi'I.... .DJU~I.S.

LANDESHAUPTSTADTDRESDEN

.-n2.ApllmM~~-

....

Vorhabenbezogener
Bebauungsplan Nr. 6022
Dresden·Trachau

Wohnbebauung Neullnder Straße
- Rechtsplan -

- Entwurf zur öffentlichen Auslegung -

.-n2B.Afd201ll~~!.nl

911112 wn 4

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
Dresden-Trachau, Wohnbebauung Neuländer Straße
LEGENDE

730/31

Geltungsben~lch
Scbloppluve lllr 3-ao:hiQoo ltllllllllnaug

Fl ur81iickBgnmzs

.._AIIrtmlocllnallzuno-an
Lon-nodag
gomlllEAE-

Bauplatz
En!Chllaßungss!Jaßa Asphalt
Erac:hließu1V181Jaße mit Wu1Z8Ibrücken
gern. Vorgaben Umweltamt

Zufahrt Privat
Stallplfllz Prtvat
Gebiude Beetend I außerhelb Geltung8blnich ~Pien

\ ) 32512

Gebäude Gallungsbaralch B-Pian

Gehölz Bestand

325/16

328/1

Anlage 3 zur Vorlage - öffentlich

--__
..
------....
_
--·
-· 1-

KlalngArtan

~u-

F__..
27.11.2015
Dolln - - - . . .

.,..tlldlllll. .loGIIII--1

o-...

LANDESHAUPTSTADTDRESDEN
Vorhabanbazoganer
Bebauungsplan Nr. 6022
Dnlllden-TlliChau
Wohnbebauung Neuländer stmße

KleingArten

Etscllliaßungsplan Vllbhr
-Entwurf zur ölrantlichan Au81191ng&111113 -~

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
Dresden-Trachau, Wohnbebauung Neuländer Straße
LEGENDE

§]

I

I Flurtlüdcsgrenze

EJ
EJJ
11t---'l"ltl:l4Q

GeiUigsbataidl

Bauplatz

EJ] Zufahrt Privat

DJ s..~
i U
BI MW~nd

f'rio41

RW Planung Vllrillll8 2

E~laßu!gutraße-AIIphaft

f77i1 E~le~llemlt'MIIZIIII- i==i1
ICLLl.J boOdaln 911'"· V01g111ben u",.",.,.,.,._ L-..lJ

~

RW PIIIIIUlg Varlanla 1

EJ

SWPI....-g

r--j ~

lWP&lung

EJ] Eft B881and

E5J

r--i l E~ .......ng
r--l l Bel&uchiU'G Pllnlng
t··-·: 1Telakorn Planung

TWBeltlol

DJ

Blllauchtung Bllaland
TelekDmllestand

F::;-J l~d MllaoL _ j j li5tlchen Planung
F=11 Elt Planung rra
L__jJ Laarohr DN 110
F='=i1 BelluchU!g ~ung rra

l-.iJ

DJ

Laarohr DN 90

Telakorn Planung

~

tan:l~hrdloln Pklnung mit
L___1l L~hrDN110

E5J
DJ
EJ
DJ
325/16

L1

~

MW HA Plarulg
TW HA Planung

E~HA Planung
TelakDm HA P1111111ng
S1raßenbelauchtUng
(Standorta sind noch nlchlabgesllrmll)

E1wm

BnßenelniiiUI'

,.,_

HOhe Planung

328/1

Anlage 3 zur Vorlage- öffentlich

--

Kleingärten

-....
27.1 1.2015

LANDESHAUPTSTADT DRESDEN
Vorhabenbezogener
Bebauungsplan Nr. 6022
Oreaden-Tractaau
Wohnbebeuung Neuländer Str111ße
Erschließungsplan Median
-Entwurf zur ölfentllchen Auslegung-

KleingArten

Blllt4"""4

Anlage 4
Begründung
zum
Vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6022,
Dresden‐Trachau, Wohnbebauung Neuländer Straße
‐ Entwurf zur öffentlichen Auslegung ‐
Fassung vom 27. November 2015

Übersichtsplan

Dresden, 01.02.2016
gez. Szuggat
Szuggat
Amtsleiter
Stadtplanungsamt

M 1:20 000

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage
Fassung vom 27. November 2015

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf
Seite 2 von 16

Inhaltsverzeichnis
1
1.1
1.2
1.3
1.4

Geltungsbereich und örtliche Verhältnisse ........................................................... 3
Abgrenzung und Größe des Geltungsbereiches ........................................................ 3
Lage, Höhe und topographische Charakteristika ....................................................... 3
Bisherige Nutzung, angrenzende Nutzungen ............................................................. 3
Nutzungseignung ....................................................................................................... 4

2
2.1
2.2
2.3

Planungserfordernis und Zielsetzung der Planung .............................................. 4
Anlass der Planung .................................................................................................... 4
Beschleunigtes Planverfahren nach § 13 a BauGB ................................................... 4
Städtebauliche Zielvorstellungen ............................................................................... 5

3
3.1
3.2

Übergeordnete Planungen....................................................................................... 5
Flächennutzungsplan ................................................................................................. 5
Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Dresden ......................................... 5

4
4.1
4.2
4.3
4.4
4.5

Planungskonzeption ................................................................................................ 5
Städtebauliches Konzept ............................................................................................ 5
Verkehrserschließung ................................................................................................ 6
Stadttechnische Erschließung .................................................................................... 7
Umwelt- und Naturschutz ........................................................................................... 8
Gender Mainstreaming ............................................................................................. 10

5
5.1
5.1.1
5.1.2
5.1.3
5.1.4
5.1.5
5.1.6
5.2
5.2.1
5.2.2
5.2.3
5.2.4
5.2.5
5.3

Begründung der Festsetzungen und sonstiger Planinhalte .............................. 11
Planungsrechtliche Festsetzungen .......................................................................... 11
Art der baulichen Nutzung
11
Maß der baulichen Nutzung
11
Bauweise, überbaubare und nicht überbaubare Grundstücksflächen,
Stellung baulicher Anlagen
12
Verkehrsflächen
12
Festsetzungen zur Grünordnung
13
Bauliche Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Schallimmissionen
14
Bauordnungsrechtliche Festsetzungen .................................................................... 14
Fassaden
14
Dachgestaltung
14
Garagen, Carports und Nebenanlagen
14
Einfriedungen
15
Werbeanlagen
15
Hinweise ................................................................................................................... 15

6

Flächenbilanz .......................................................................................................... 15

7

Plandurchführung / Kosten ................................................................................... 15

Teil C: Liste der Gutachten und Quellen ............................................................................ 16

Anlage

Gestaltungsplan zum Vorhaben

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage
Fassung vom 27. November 2015

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf
Seite 3 von 16

Teil A: Begründung des Bebauungsplanentwurfs
1

Geltungsbereich und örtliche Verhältnisse

1.1

Abgrenzung und Größe des Geltungsbereiches

Der Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 6022, Dresden‐Trachau,
Wohnbebauung Neuländer Straße wird wie folgt begrenzt:
-

im Norden durch die Neuländer Straße und die nördliche Grenze des Flurstücks 328/2 der
Gemarkung Trachau,

-

im Osten durch die östlichen Grenzen der Flurstücke 328/2 und 329/1 der Gemarkung
Trachau,

-

im Süden durch die südliche Grenze der Flurstücke 332, 328/2 und 329/1 der Gemarkung
Trachau sowie

-

im Westen durch die westliche Grenze der Flurstücke 329/1 der Gemarkung Trachau.

Der räumliche Geltungsbereich umfasst das Flurstück 328/2 und Teile der Flurstücke 329/1 und
332 der Gemarkung Trachau.
Gegenüber dem Aufstellungsbeschluss wurde der Geltungsbereich im Nordwesten reduziert um
einen Teil des Flurstücks 329/1, da dieser mittlerweile bereits mit einem Wohngebäude bebaut
ist, sowie im Süden um die Teile des Flurstücks 332, die für die öffentliche Verkehrsfläche nicht
erforderlich sind.
Maßgebend ist die zeichnerische Festsetzung des räumlichen Geltungsbereiches im Rechtsplan
im Maßstab 1:500.
Die Größe des Gebietes beträgt insgesamt ca. 0,57 ha.
1.2

Lage, Höhe und topographische Charakteristika

Das Plangebiet befindet sich im Norden der Landeshauptstadt Dresden im Stadtteil Trachau in
unmittelbarer Nähe zur Bundesautobahn A4 und deren Anschlussstelle Wilder Mann. Es liegt ca.
800 m westlich der Großenhainer Straße (Staatsstraße 179) und ca. 500 m östlich der Meißner
Straße (Staatsstraße 82).
Das Gelände liegt auf einer Höhe von ca. 124 m ü NHN oberhalb der Gelände‐Terrassenstufe im
Süden zur Schützenhofstraße (Höhe ca. 110 m ü NHN). Die Geländeoberfläche im Plangebiet
selbst fällt leicht von ca. 124,70 m ü NHN im Norden auf ca. 123,50 m ü NHN im Süden ab. Damit
ist eine durchschnittliche Geländeneigung von ca. 1 % zu verzeichnen.
1.3

Bisherige Nutzung, angrenzende Nutzungen

Die Fläche wurde als gewerblich betriebene Gärtnerei genutzt und liegt derzeit brach. Anfang
2014 wurden die vorhandenen Gewächshäuser und baulichen Anlagen abgebrochen.
Das Plangebiet ist umgeben von:
-

im Norden der Neuländer Straße, dem Landeskriminalamt und der BAB A4,

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf

Fassung vom 27. November 2015

Seite 4 von 16

-

im Osten und Süden Kleingärten und gärtnerisch genutzten Grundstücken, im weiteren
Umgriff Wohnbebauung sowie

-

im Westen Wohnbebauung.

Die in der Umgebung vorhandenen Wohnquartiere sind geprägt von Einzelhausbebauung mit
hohem Durchgrünungsanteil. Die Gebäude weisen im Wesentlichen zwei Vollgeschosse plus
Dachgeschoss auf. Als Dachform sind Sattel‐ und Walmdächer vorherrschend.
1.4

Nutzungseignung

Mit seiner bestehenden Außenerschließung ist das Gebiet für eine bauliche Nutzung prädesti‐
niert. Die geplante Wohnbebauung kann zudem bestehende Strukturen sinnvoll ergänzen
2
2.1

Planungserfordernis und Zielsetzung der Planung
Anlass der Planung

Aufgrund der positiven Einwohnerentwicklung und der Lage der Arbeitsstätten insbesondere im
Norden der Landeshauptstadt besteht in diesem Teil des Stadtgebietes ein steigender Bedarf an
Bebauungsflächen insbesondere für den Eigenheimbau. Daher ist die Ausweisung neuer
Wohnbauflächen erforderlich. Die Landeshauptstadt Dresden reagiert damit auf zahlreiche
Anfragen insbesondere junger Familien nach Wohnbauland für Eigenheime.
Mit der Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 6022 verfolgt die Stadt Dresden
daher das Ziel, die brachliegenden Flächen der ehemaligen Gärtnerei an der Neuländer Straße
entsprechend der umgebenden Bestandsbebauung einer Wohnbebauung zuzuführen.
Vorhabenträger ist die Firma Schwörer Haus KG.
Die ca. 0,57 ha große Fläche stellt nach der Aufgabe der ehemaligen Gärtnereinutzung eine
innerörtliche Brache dar, die allerdings aufgrund ihrer Größe in wesentlichen Teilen nicht dem
unbeplanten Innenbereich im Sinne des § 34 BauGB zugehörig ist. Damit besteht derzeit
grundsätzlich kein Baurecht. Durch den Bebauungsplan wird die planungsrechtliche
Voraussetzung für die Wiedernutzbarmachung der innerörtlichen Brachfläche geschaffen.
2.2

Beschleunigtes Planverfahren nach § 13 a BauGB

Der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 6022 dient der Wiedernutzbarmachung innerörtlicher
Brachflächen. Es handelt sich somit um einen Bebauungsplan der Innenentwicklung gemäß
§ 13 a BauGB. Durch den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 6022 wird keine Zulässigkeit
von Vorhaben begründet, die der Pflicht zur Durchführung einer Umweltverträglichkeitsprüfung
unterliegen. Da die zulässige Grundfläche im Sinne von § 19 Abs. 2 BauNVO zudem insgesamt
unter 20 000 m² beträgt, kann der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 6022 gemäß
§ 13 a Abs. 2 BauGB im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden. Es gelten die Vorschriften
des vereinfachten Verfahrens nach § 13 Abs. 2 und 3 Satz 1 BauGB entsprechend.
Gemäß § 13 a Abs. 2 in Verbindung mit § 13 Abs. 2 und 3 Satz 1 BauGB kann im beschleunigten
Verfahren von der Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB, von dem Umweltbericht nach
§ 2 a BauGB, von der Angabe nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB, welche Arten umweltbezogener

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf

Fassung vom 27. November 2015

Seite 5 von 16

Informationen verfügbar sind, sowie von der Zusammenfassenden Erklärung nach § 6 Abs. 5 Satz
3 und § 10 Abs. 4 BauGB abgesehen werden.
Eingriffe, die aufgrund der Aufstellung des Bebauungsplans zu erwarten sind, gelten in
Anwendung des § 13 a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 als im Sinne des § 1 a Abs. 3 Satz 6 vor der planerischen
Entscheidung erfolgt oder zulässig.
2.3

Städtebauliche Zielvorstellungen

Unter Berücksichtigung des § 1 Abs. 5 und Abs. 6 BauGB sollen mit der Aufstellung des
vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 6022
-

die vorhandenen Bebauungsstrukturen abgerundet,

-

die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Errichtung von Einfamilienhäusern geschaf‐
fen,

-

der wertvolle Bestand an Großgrün gesichert und

-

die Erschließung des Baugebietes gewährleistet

werden.
3
3.1

Übergeordnete Planungen
Flächennutzungsplan

Im rechtswirksamen Flächennutzungsplan (FNP) der Landeshauptstadt Dresden ist das
Plangebiet als Wohnbaufläche mit hohem Grünanteil dargestellt. Der vorhabenbezogene Be‐
bauungsplan wird somit gemäß § 8 Abs. 1 BauGB aus dem Flächennutzungsplan entwickelt.
3.2

Integriertes Stadtentwicklungskonzept der Stadt Dresden

Im Jahr 2002 wurde durch den Dresdner Stadtrat das Integrierte Stadtentwicklungskonzept
(INSEK) beschlossen. Darin werden Ziele u. a. für die weitere Entwicklung der Wohnbaustandorte
abgesteckt und formuliert, so die Schaffung eines nachfragegerechten Wohnungsangebotes.
Bei der im Rahmen der FNP‐Neuaufstellung durchgeführten gesamtstädtischen
Wohnbauflächenprognose wurde für Dresden bis zum Jahr 2025 eine Nachfrage von 6000
Wohnungen in Eigenheimen und anderen individuellen Wohnformen ermittelt.
Mit der Entwicklung des Vorhabenbezogenen Bebauungsplanes Nr. 6022 wird der Schaffung von
weiteren Eigenheimangeboten im Stadtgebiet und somit den Zielen des Integrierten
Stadtentwicklungskonzeptes entsprochen.
4
4.1

Planungskonzeption
Städtebauliches Konzept

Ziel des vorliegenden Entwurfs ist es, die umliegenden Wohnquartiere sinnvoll zu komplettieren.
Der Entwurf orientiert sich daher an der Bebauungsstruktur in der Umgebung.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf

Fassung vom 27. November 2015

Seite 6 von 16

Im Plangebiet ist die Errichtung von sieben Einfamilienhäusern vorgesehen, die sich östlich und
westlich der geplanten Erschließungsstraße einordnen.
Der Baukörper an der Neuländer Straße soll sich an den dort vorhandenen Baufluchten orientie‐
ren.
Gebäude, Zufahrten und Stellplätze sollen im nördlichen Teil der geplanten Parzellen integriert
werden, um den südlichen Teil als große Gartenfläche nutzen zu können.
Um den Erhalt der bestehenden Blutbuchengruppe im Gebietsinneren zu gewährleisten, soll das
Gebäude in diesem Bereich weiter östlich eingeordnet werden.
Die Grundstücksgrößen variieren zwischen 500 ‐ 770 m2. Lediglich das zurückgesetzte Baufeld im
Osten soll über eine größere Grundstücksfläche von ca. 1110 m2 aus Gründen des Baumschutzes
verfügen.
Die Gebäudegrundfläche je Haus soll auf maximal 120 m² begrenzt werden.
Aus den großzügigen Grundstücksflächen und der Begrenzung der Grundfläche ergibt sich eine
niedrige städtebauliche Dichte, die einen hohen Grünanteil sichert. Die nach Süden
ausgerichteten Gärten und der zum Erhalt festgesetzte Altbaumbestand prägen den lockeren,
durchgrünten Eindruck des Wohngebiets.
Die Gebäude sollen entsprechend der umgebenden Bestandsbebauung II‐geschossig mit einer
Traufhöhe von 6 m bis 7 m errichtet werden und ein Sattel‐, Walm‐ oder Zeltdach erhalten.
4.2

Verkehrserschließung

Die äußere Erschließung soll von Norden über die Neuländer Straße erfolgen.
Die innere Erschließung des Plangebietes ist über eine ca. 125 m lange Stichstraße vorgesehen,
welche von der Neuländer Straße ins Quartiersinnere führt. Diese Straße ist als
verkehrsberuhigte öffentliche Straße (Mischverkehrsfläche ohne separaten Gehweg) mit einer
Fahrbahnbreite von 6 m geplant. Die Breite der Planstraße wird an der Blutbuchengruppe aus
Gründen des Gehölzschutzes auf einer Länge von ca. 18 m auf 3,50 m reduziert, um einen
Mindestabstand von 4,50 m zum Baumstamm zu wahren.
Die Erschließungsstraße wird gemäß der städtebaulichen Zielstellungen für das Gesamtgebiet
über die letzte Grundstückszufahrt hinausgeführt bis auf das stadteigene Flurstück 332 und
endet dort in einer Wendeanlage für ein 3‐achsiges Müllfahrzeug gemäß der Richtlinie für die
Anlage von Stadtstraßen (RASt 06). Dadurch soll zur städtebaulichen Weiterentwicklung des
Gebietes langfristig eine zusätzliche rückwärtige öffentliche Erschließung des
Quartiersinnenbereiches zwischen Neuländer Straße und Schützenhofstraße ermöglicht werden.
Die festgesetzte Breite der neuen Erschließungsstraße reicht aus, um im Bedarfsfall weiteren
Verkehr aufzunehmen, wenn perspektivisch in der Umgebung weitere Bauflächen entwickelt
werden.
Die Erschließung des nördlichen Grundstücks erfolgt direkt von der Neuländer Straße über die
bestehende private Zufahrt.
Die öffentliche Beleuchtung wird innerhalb des Straßenverkehrsraums eingeordnet.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage
Fassung vom 27. November 2015

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf
Seite 7 von 16

Ruhender Verkehr
Die erforderlichen privaten Stellplätze sind entsprechend der Sächsischen Bauordnung (SächsBO)
auf den zugehörigen Grundstücksflächen nachzuweisen. Aufgrund der Stadtrandlage des
Wohngebietes ist davon auszugehen, dass einem Großteil der Eigenheime zwei Stellplätze zuge‐
ordnet werden.
Für den gesamten Wohnstandort sind zwei Besucherstellplätze vorzusehen (Mindestanforderung
von 10% der geplanten 14 Anliegerstellplätze). Diese können innerhalb des verkehrsberuhigten
Bereiches an technisch geeigneten Stellen eingeordnet werden.
Öffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV)
Die nächstgelegenen Haltestellen Kleestraße und Forststraße liegen in ca. 500 m Entfernung
(Straßenbahnlinie 4).
4.3

Stadttechnische Erschließung

Trinkwasser
In der Neuländer Straße besteht eine Trinkwasserleitung (DN 100), an die das Gebiet
angeschlossen werden kann. Das Grundstück an der Neuländer Straße wird direkt an diese
Trinkwasserleitung angebunden.
Von der Trinkwasserleitung in der Neuländer Straße wird eine Stichleitung in die Planstraße
geführt, um die Grundstücke entlang der Planstraße anzubinden.
Im Brandfall stehen im Gebiet max. ca. 48 m³ / h Trinkwasser zu Löschzwecken über einen
Zeitraum von zwei Stunden von den Hydranten des umliegenden Trinkwassernetzes im Umkreis
von 300 m zur Verfügung.
Schmutzwasser
Die schmutzwassertechnische Erschließung der Grundstücke entlang der Planstraße ist über den
dort geplanten Schmutzwasserkanal (DN 250) vorgesehen. Die Anbindung erfolgt an den vorhan‐
denen Mischwasserkanal (DN 300/450) in der Neuländer Straße. Das Grundstück an der
Neuländer Straße wird direkt an den Bestandskanal angeschlossen.
Regenwasser
Das auf den Baugrundstücken anfallende Regenwasser ist auf dem Grundstück selbst
zurückzuhalten und über den belebten Oberboden zu versickern.
Das Straßenwasser kann über Straßeneinläufe einem neu zu verlegenden Regenwasserkanal
zugeführt, in einem Stauraumkanal zurückgehalten und gedrosselt in den Mischwasserkanal
Neuländer Straße eingeleitet werden. Die maximale Einleitmenge wurde durch die
Stadtentwässerung auf 5 l/s festgelegt.
Da der Kanal in der Neuländer Straße bereits jetzt teilweise überlastet ist, wurden alternative
Lösungen ohne Ableitung in den Kanal (komplette Versickerung des Straßenwassers) geprüft.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf

Fassung vom 27. November 2015

Seite 8 von 16

Die Vorzugsvariante sieht vor, das Oberflächenwasser in Straßeneinläufen zu fassen und über
einen Regenwasserkanal in unterirdische Versickerungsrigolen (z.B. Füllkörperrigolenelemente)
einzuleiten. Auf Grund der günstigen Versickerungseignung des Bodens könnte damit das Nie‐
derschlagswasser der Straße komplett versickert werden. Damit müsste kein
Niederschlagswasser in den überlasteten Kanal Neuländer Straße eingeleitet werden, dies würde
dem ökologischen Grundsatz, den kompletten Niederschlag vor Ort zu versickern, entsprechen.
Beide Varianten können umgesetzt werden. Die konkrete Festlegung erfolgt im Rahmen der
Entwurfsplanung für die Erschließung und durch Regelungen im Durchführungsvertrag, der bis
Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan abzuschließen ist.
Elektroenergie
Entlang der Neuländer Straße befinden sich Stromkabeltrassen.
Das Grundstück an der Neuländer Straße wird über die dort vorhandene Bestandsleitung er‐
schlossen.
Die Erschließung der Grundstücke entlang der Planstraße erfolgt über eine geplante Stichleitung,
die an die bestehende Leitung in der Neuländer Straße anbindet.
Gas
In der Neuländer Straße ist eine Mittedruckleitung (DN 200) vorhanden. Eine Gasversorgung ist
für das Wohngebiet nicht geplant.
Wärmeversorgung
Als Heizungsart sind Luft/Wasserwärmepumpen bzw. Luft/Luftwärmepumpen vorgesehen.
Telekommunikation
Entlang der Neuländer Straße sind Telekommunikationskabel vorhanden.
Das Grundstück an der Neuländer Straße wird über die dort vorhandene Bestandsleitung
erschlossen.
Die Erschließung der Grundstücke entlang der Planstraße wird im Rahmen einer Netzerweiterung
realisiert.
4.4

Umwelt‐ und Naturschutz

Im Planverfahren nach § 13a BauGB gelten in den Fällen des Absatzes 1 Satz 2 Nr. 1 BauGB Ein‐
griffe, die auf Grund der Aufstellung des Bebauungsplans zu erwarten sind, im Sinne des
§ 1a Abs. 3 Satz 6 BauGB vor der planerischen Entscheidung als erfolgt oder zulässig. Auswirkun‐
gen im Sinne der Eingriffsregelung sind daher im vorliegenden Verfahren nicht zu betrachten.
Aus der Planaufstellung ergibt sich keine Zulässigkeit von Vorhaben, die einer Pflicht zur Durch‐
führung einer UVP nach Anlage 1 zum UVPG oder nach Landesrecht unterliegen.
Entsprechend der Anforderungen an die Bebauungsplanung werden im Folgenden davon unab‐
hängig die Auswirkungen der Planung auf die Umwelt ermittelt und nach ihrem Gewicht in der
Planung berücksichtigt.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage
Fassung vom 27. November 2015

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf
Seite 9 von 16

Artenschutz
Bei der Prüfung des Plangebietes durch die untere Naturschutzbehörde wurden keine Anzeichen
für das Vorkommen von Arten nach der Richtlinie Flora‐Fauna‐Habitat und von Vogelarten mit
hervorgehobener artenschutzrechtlicher Bedeutung festgestellt, so dass keine spezielle Arten‐
schutzprüfung erforderlich ist.
Die vorhandene Boden‐ Strauch‐ und Baumschicht ist insbesondere als Lebens‐ und Vermeh‐
rungsstätte für Vögel geeignet. Die Baufeldfreimachung muss deshalb außerhalb der Brutzeit
erfolgen. Ist dies nicht möglich, ist eine Ausnahmegenehmigung nach § 39 Bundesnaturschutzge‐
setz (BNatSchG) zu beantragen.
Besonders geschützte Biotope
Im rückwärtigen Bereich waren zwei Obstbäume mit Höhlen vorhanden, bei denen es sich um
geschützte Biotopbäume handelt. Diese wurden im Zuge der Baufreimachung entfernt. Höhlen‐
reiche Einzelbäume sind nach § 30 Abs. 1 und 2 BNatSchG in Verbindung mit § 21 Abs. 1 Nr. 2
Sächsisches Naturschutzgesetz (SächsNatSchG) geschützt. Nach § 30 Abs. 3 BNatSchG kann auf
Antrag eine Ausnahme zugelassen werden, wenn die Beeinträchtigungen ausgeglichen werden
können. Mit dem Umweltamt wurden deshalb Ersatzmaßnahmen abgestimmt, die den Verlust
an Höhlen bzw. Lebensstätten ausgleichen:
-

Der unteren Naturschutzbehörde werden durch den Vorhabenträger bis zum 31. Dezem‐
ber 2016 insgesamt drei Fledermaushöhlen übergeben. Diese werden außerhalb des
Plangebietes an geeigneten Bäumen auf dem ca. 500 m nördlich gelegenen Heidefriedhof
angebracht.

-

Im vorhabenbezogenen Bebauungsplan ist festgesetzt, dass an den zu erhaltenden Bäu‐
men insgesamt fünf Nisthöhlen für Kleinvögel anzubringen sind.

Gehölzschutz
Im Geltungsbereich des Bebauungsplanes befinden sich wertvolle Altbäume, die durch die
Gehölzschutzsatzung der Landeshauptstadt Dresden geschützt sind. Gemäß Abstimmung mit
dem Umweltamt sind folgende Bäume zu erhalten und daher in der Planzeichnung zum Erhalt
festgesetzt: zwei Kiefern und ein Walnussbaum an der Neuländer Straße, zwei Gruppen à drei
Blutbuchen im Gebietsinneren.
Die an der Neuländer Straße vorhandene Magnolie ist in ihrem Bestand so stark beeinträchtigt,
dass sie nicht als erhaltenswürdig eingestuft und daher nicht zum Erhalt festgesetzt wird.
Darüber hinaus sind im Plangebiet keine geschützten Gehölze gemäß Gehölzschutzsatzung der
Landeshauptstadt Dresden vorhanden. Ersatzpflanzungen sind daher nicht erforderlich.
Um die Blutbuchengruppe in der Mitte des Plangebiets zu schützen, wird die Breite der Planstra‐
ße auf einer Länge von ca. 18 m auf 3,50 m reduziert. So kann ein Mindestabstand von 4,50 m
zum Baumstamm gewahrt werden. In diesem Bereich werden auf einer Länge von 11 m Wurzel‐
brücken eingebaut.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage
Fassung vom 27. November 2015

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf
Seite 10 von 16

Immissionsschutz
Das Plangebiet ist insbesondere durch den Straßenverkehrslärm der in der Nähe verlaufenden
Autobahn BAB 4 belastet sowie durch die gewerblichen Schallimmissionen des benachbarten
Landeskriminalamtes und den Fluglärm.
Für das geplante Wohngebiet wurde durch das Ingenieurbüro cdf Schallschutz Consulting
Dr. Fürst ein schalltechnisches Gutachten erstellt, in dem geprüft wurde, ob im PIangebiet die
schalltechnischen Orientierungswerte der DIN 18005 bzw. der TA Lärm durch die auf das Plange‐
biet einwirkenden Geräuschquellen (Straßenverkehr, Gewerbe, Fluglärm) eingehalten werden.
Die Berechnungen haben ergeben, dass durch das umliegende Gewerbe (Komplex des Landes‐
kriminalamtes auf der gegenüberliegenden Straßenseite) die Immissionsrichtwerte der TA‐Lärm
eingehalten werden. Maßnahmen sind damit nicht erforderlich.
Dem gegenüber werden durch den Straßenverkehr die schalltechnischen Orientierungswerte
nach DIN 18005 (Verkehr) für Allgemeine Wohngebiete von tags 55 und nachts 45 dB(A) an der
geplanten Bebauung überschritten.
Damit sind Maßnahmen zum Schallschutz erforderlich. Entlang der Autobahn ist als aktive Lärm‐
schutzmaßnahme bereits eine 5 m hohe Lärmschutzwand vorhanden. Darüber hinaus gehende
zusätzliche aktive Maßnahmen sind im Gebiet städtebaulich nicht möglich. Daher wurden im
Weiteren passive Schallschutzmaßnahmen geprüft. Für die Gebäudefassaden der zukünftigen
Bebauung wurden die maximalen Lärmpegelbereiche II und III nach DIN 4109 ermittelt. Diese
sind im VB‐Plan an den einzelnen Gebäudefassaden gekennzeichnet. Räume hinter diesen Fassa‐
den mit besonders sensiblen Nutzungen sind mit folgenden erforderlichen Gesamtbauschall‐
dämmmaßen auszustatten: LPB II: R’w = 30 dB, LPB III: R’w = 30 dB. Diese Anforderungen an den
Schallschutz werden bereits im Zuge der Erfüllung der aktuellen Anforderungen an den Wärme‐
schutz voraussichtlich eingehalten.
Nach der Langzeitprognose für die Fluglärmbelastung liegt die Baufläche innerhalb der Maximal‐
pegel‐Lärmkontur, nach der langfristig mit der Überschreitung eines Fluglärmkriteriums für den
Innengeräuschpegel zu rechnen ist.
Resultierend aus der Fluglärm‐ und Straßenlärmberechnung empfiehlt das schalltechnische Gut‐
achten den Einbau von vom Öffnen der Fenster unabhängigen Lüftungseinrichtungen in alle
Schlafräume. Dies begründet sich aus dem Hinweis im Beiblatt 1 der DIN 18005, wonach bei Au‐
ßengeräuschbelastungen > 45 dB(A) während der Nachtzeit bei einem teilgeöffneten/ gekippten
Fenster häufig kein ruhiger Schlaf mehr gegeben ist. Im VB‐Plan ist daher für alle Schlafräume der
Einbau von vom Öffnen des Fensters unabhängigen Lüftungseinrichtungen festgesetzt.
4.5

Gender Mainstreaming

Mit Beschluss des Stadtrates vom 25. September 2003 erging der politische Auftrag an die Stadt‐
verwaltung, die Strategie Gender Mainstreaming einzuführen. Am 5. April 2006 erfolgte die kon‐
stituierende Sitzung der AG Gender. Ziel ist, zukünftig im Vorfeld aller Entscheidungen in Politik
und Verwaltung die individuellen Unterschiede und Lebenssituationen der Bürgerinnen und Bür‐
ger unserer Stadt zu berücksichtigen und bei Planungen bzw. Vorhaben anzuwenden und nach‐
haltig zu verankern.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf

Fassung vom 27. November 2015

Seite 11 von 16

Gegenstand der Bauleitplanung ist die Vorbereitung und Leitung der baulichen Nutzung der
Grundstücke im Gemeindegebiet. Es gibt zwei Arten von Bauleitplänen, den Vorbereitenden Bau‐
leitplan (Flächennutzungsplan, FNP) und den verbindlichen Bauleitplan (Bebauungsplan).
Der FNP stellt als vorbereitenden Plan für das gesamte Gemeindegebiet die beabsichtigte Art der
Bodennutzung in den Grundzügen dar. Der Bebauungsplan enthält demgegenüber die rechtsver‐
bindlichen Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung. Das Planungsrecht stellt „nur“ ein In‐
strument der Flächenvorsorge dar, ist eine reine Maßnahme der Flächenzuordnung ohne Aussa‐
gen zur konkreten Umsetzung und Ausführung zu treffen. Damit können geschlechtsspezifische
Aussagen oder Zuordnungen auf dieser Ebene der Bauleitplanung nicht getroffen werden. Erst
die nachfolgende Ausführungsplanung kann in der Regel Ansatzpunkt für eine geschlechterge‐
rechte Berücksichtigung der unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen bilden.
Allein das Instrument des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes, der stets auf unmittelbare zeit‐
nahe Umsetzung eines konkret benannten Vorhabens zielt, kann in Einzelfällen bereits detaillier‐
tere Vorgaben treffen, die im Lichte der geschlechtsspezifischen Werte eine besondere Würdi‐
gung erfahren können. FNP und Bebauungspläne beinhalten in aller Regel per se keine Genderre‐
levanz.
Der vorhabenbezogene Bebauungsplan dient dazu, erschlossene und in bestehende Wohnstan‐
dorte integrierte Flächen für Wohnbebauung verfügbar zu machen. Er trägt damit zu einer Stadt
der kurzen Wege bei, die Frauen und Männern und insbesondere Familien zu Gute kommt.
Den Belangen des Gender Mainstreaming wird mit der beabsichtigten Planung i. S. § 1 Abs. 6
Nrn. 1 ‐ 3 BauGB durch die Ausweisung von Bau‐ und Verkehrsflächen für Menschen beiderlei
Geschlechts und Neigung grundsätzlich entsprochen. Detaillierte geschlechtsspezifische Aussa‐
gen können auf der Ebene der Bauleitplanung noch nicht getroffen werden.
5
5.1

Begründung der Festsetzungen und sonstiger Planinhalte
Planungsrechtliche Festsetzungen

5.1.1 Art der baulichen Nutzung
Als Art der baulichen Nutzung ist im Plangebiet Allgemeines Wohngebiet (WA 1 und WA 2) ge‐
mäß § 4 BauNVO festgesetzt, um die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen für die Einord‐
nung von Wohnbebauung zu schaffen. Um eine ruhige Wohnlage zu gewährleisten sowie auf‐
grund ihres hohen Flächenbedarfs sind die ausnahmsweise zulässigen Gartenbaubetriebe und
Tankstellen ausgeschlossen.
5.1.2 Maß der baulichen Nutzung
Das Maß der baulichen Nutzung innerhalb des Plangebietes ist über die Festsetzung der max.
Größe der Grundflächen, der Zahl der Vollgeschosse und die Höhe der baulichen Anlagen be‐
stimmt.
Um stark variierende Baukörpergrößen aufgrund unterschiedlicher Grundstücksgrößen zu ver‐
meiden, sind maximal zulässige Grundflächen (GR) festgesetzt. Dadurch soll das Maß der Be‐

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage
Fassung vom 27. November 2015

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf
Seite 12 von 16

bauungsdichte in Anlehnung an die umgebende Wohnbebauung begrenzt werden und ein ho‐
mogenes durchgrüntes Wohngebiet entstehen.
Die zulässige Grundfläche kann durch Garagen, Carports und Stellplätze mit ihren Zufahrten so‐
wie Nebenanlagen überschritten werden um max. 100 m2 westlich und max. 130 m2 östlich der
Erschließungsstraße. Diese vom § 19 Abs. 4 Satz 2 BauNVO abweichende Festsetzung ist auf‐
grund der relativ langen Grundstückszufahrten erforderlich, die sich aus der beabsichtigten An‐
ordnung von Garagen, Carports und Stellplätzen im rückwärtigen Grundstücksteil ergibt. Die ge‐
mäß § 17 BauNVO i. V. m. § 19 Abs. 4 BauNVO zulässigen Grundflächen‐Höchstmaße werden
durch diese festgesetzte Überschreitungsmöglichkeit nicht überschritten.
Die Zahl der Vollgeschosse ist entsprechend der östlich und westlich angrenzenden Wohnbebau‐
ung mit zwingend zwei Vollgeschossen festgesetzt.
Um das Erscheinungsbild des Planungsgebietes höhenmäßig in das vorhandene benachbarte
Wohnumfeld einzufügen, wurden Traufhöhen entsprechend der östlich und westlich angrenzen‐
den Bestandsbebauung festgesetzt.
Bezugspunkt für die Traufhöhen ist die Erdgeschossfußbodenhöhe. Diese ist zwischen 0,30 m bis
0,50 m über der fertig ausgebauten Straße festgesetzt.
Die Höhenentwicklung wird begrenzt, um eine ortsbildgerechte Maßstäblichkeit und Einordnung
der geplanten Wohngebäude zu gewährleisten.
5.1.3 Bauweise, überbaubare und nicht überbaubare Grundstücksflächen, Stellung baulicher
Anlagen
Um eine aufgelockerte Baustruktur mit hohem Durchgrünungsgrad entsprechend der umgeben‐
den Wohnbebauung zu gewährleisten, ist im Geltungsbereich ausschließlich die offene Bauweise
in Form von Einzelhäusern festgesetzt.
Um sich in die prägenden Baufluchten entlang der Neuländer Straße einzupassen, wird straßen‐
seitig eine Baulinie festgesetzt. Die Gebäude sollen auch entlang der Planstraße mit einem ein‐
heitlichen Abstand zur Straße stehen. Auch hier sind deshalb Baulinien festgesetzt. Vordächer
dürfen die straßenseitigen Baulinien bzw. der jeweiligen Außenkante des Hauptbaukörpers auf
einer Länge von maximal 2 m um bis zu 1 m überschreiten.
Um den angestrebten Gebietscharakter zu sichern, sind Festsetzungen getroffen, die die Zuläs‐
sigkeit von Nebenanlagen, Garagen und Carports auf den nicht überbaubaren Grundstücksflä‐
chen regeln. Diese baulichen Anlagen dürfen innerhalb der Baugebiete nur hinter der straßensei‐
tige Gebäudeaußenkante errichtet werden. Damit soll erreicht werden, dass untergeordnete
bauliche Anlagen in den Hintergrund treten und ein attraktiver Straßenraum mit Vorgärten ent‐
steht.
5.1.4 Verkehrsflächen
Die Planstraße ist als Verkehrsfläche mit besonderer Zweckbestimmung „Verkehrsberuhigter
Bereich“ festgesetzt, um den Charakter als ruhige Wohnstraße zu gewährleisten.
Sie ist als Mischverkehrsfläche mit einer Fahrbahnbreite von 6 m vorgesehen (Begegnungsfall
LKW / PKW; Bemessungsfahrzeug Feuerwehr / 3‐achsiges Müllfahrzeug). Dies ermöglicht die

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf

Fassung vom 27. November 2015

Seite 13 von 16

kombinierte Straßennutzung aus Fahrverkehr, Radverkehr, Fußgängerverkehr sowie temporäre
Stellplatznutzung für Besucher (zwei Besucherstellplätze). Inklusive Borde entsteht somit ein
Verkehrsraum von 6,30 m Breite. Um zu ermöglichen, dass größere Fahrzeuge (z. B. zur Müllent‐
sorgung) am Ende der Straße wenden können, wird die Verkehrsfläche am südlichen Ende ver‐
breitert.
Die Planstraße wird im Anschluss an ihre Herstellung öffentlich gewidmet.
5.1.5 Festsetzungen zur Grünordnung
Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Boden, Natur und Landschaft
Um die versiegelte Fläche und damit die Eingriffe in den Boden‐ und Wasserhaushalt zu minimie‐
ren, sind alle Zufahrten, Fußwege, Stellplätze und Terrassen auf den Wohngrundstücken wasser‐
durchlässig zu befestigen.
Durch die Bebauung wird die natürliche Bodenfunktion, insbesondere die Versickerung von Nie‐
derschlagswasser eingeschränkt und der Oberflächenabfluss erhöht mit Auswirkungen auf den
Grundwasserhaushalt bzw. die Grundwasserneubildungsrate sowie großräumig betrachtet auf
die Hochwassergefahr. Durch die Festsetzung zur wasserdurchlässigen Befestigung wird dieser
Verlust begrenzt.
Mit der Rückhaltung und Versickerung des unbelasteten Niederschlagswassers auf den Grund‐
stücken wird der Erhöhung des Oberflächenabflusses entgegengewirkt. In den natürlichen Ge‐
bietswasserhaushalt wird damit so wenig wie möglich eingegriffen.
An den zu erhaltenden Großbäumen im Plangebiet sind insg. fünf Nisthöhlen für Kleinvögel an‐
zubringen (M1, M2) als Ersatz für den Lebensraumverlust durch die Fällung von zwei höhlenrei‐
chen Obstbäumen (vgl. Kap. 4.4).
Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzungen
Die Festsetzungen, dass die Wohngrundstücke außerhalb der überbaubaren Grundstücksfläche
zu begrünen und standortheimische Bäumen und Sträuchern anzupflanzen sind, zielen darauf,
das Plangebiet intensiv zu durchgrünen und den gewünschten Siedlungscharakters zu erzielen
(Einzelhausbebauung mit Gärten). Gleichzeitig ergeben sich daraus positive Effekte insbesondere
für den Arten‐ & Biotopschutz, die kleinklimatischen Verhältnisse, die Niederschlagswasserrück‐
haltung und das Ortsbild.
Die festgesetzte extensive Dachbegrünung zielt insbesondere darauf, das Kleinklima zu verbes‐
sern. Durch die verringerte Reflexion können Temperatursteigerungen reduziert werden. Gleich‐
zeitig werden Staub und Luftschadstoffe gebunden. Darüber hinaus wirken die begrünten Flä‐
chen als Wasserspeicher. Um eine intensive Begrünung zu sichern, wird die Mindestdicke der
Substratschicht festgesetzt.
Bindungen zum Erhalt und zum Anpflanzen von Bäumen, Sträuchern und sonstigen Bepflanzun‐
gen
Durch die Festsetzung werden wertvolle Altbäume im Plangebiet erhalten. Es handelt sich dabei
um zwei Kiefern und einen Walnussbaum an der Neuländer Straße sowie um sechs Blutbuchen

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf

Fassung vom 27. November 2015

Seite 14 von 16

im Gebietsinneren. Diese Altbäume tragen zur Begrünung des Plangebietes bei und wirken sich
günstig auf das Ortsbild sowie auf die kleinklimatischen Verhältnisse aus. Sie sollen daher erhal‐
ten werden.
5.1.6 Bauliche Vorkehrungen zum Schutz vor schädlichen Schallimmissionen
Das schalltechnische Gutachten des Ingenieurbüros cdf Schallschutz Consulting Dr. Fürst vom
5. Oktober 2015 prognostiziert im Planbereich an den gekennzeichneten Fassaden Überschrei‐
tungen der Orientierungswerte des Beiblattes zur DIN 18005 infolge des Straßenverkehrs der in
der Nähe nördlich des Plangebietes verlaufenden Autobahn BAB 4. An den mit LPB III gekenn‐
zeichneten Baulinien und ‐grenzen sind die Geräuschimmissionen so hoch, dass besondere An‐
forderungen an den Schallschutz der Außenbauteile von Aufenthalts‐ und Schlafräumen zu stel‐
len sind. Das bewertete Bauschalldämmmaß ist entsprechend den angegebenen Lärmpegelbe‐
reichen nach DIN 4109 auszubilden. Im nachgeordneten baurechtlichen Verfahren sind die not‐
wendigen Maßnahmen in Abhängigkeit von den geplanten Nutzungen (der Raumart), der Raum‐
geometrie und den jeweiligen Grundrissen raumkonkret festzulegen und nachzuweisen. Dabei ist
die konkrete bauliche Gestaltung des Gebäudes, d. h. insbesondere der Fensterflächenanteil zu
berücksichtigen. Zusätzlich sind zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch nächtli‐
chen Straßen‐ und Fluglärm sämtliche Schlafräume im Plangebiet mit einer fensterunabhängigen
Lüftungseinrichtung auszustatten.
5.2

Bauordnungsrechtliche Festsetzungen

Es sind Festsetzungen zur Gestaltung der Fassadengestaltung, Dächer, Einfriedungen und Wer‐
beanlagen getroffen worden, um die Neubebauung harmonisch in die Umgebung einzufügen.
Ziel ist es, ein möglichst homogenes Wohnquartier zu schaffen.
5.2.1 Fassaden
In der Fassadengestaltung sind glänzende und reflektierende Materialien sowie Verkleidungen
und Platten aus Kunststoff und Keramik ausgeschlossen. Die Farbauswahl wird beschränkt.
5.2.2 Dachgestaltung
Die Dachdeckung wird analog der Umgebung auf harte Dacheindeckungen in Rottönen und grau
‐ anthrazit beschränkt. Für Dachaufbauten sind Festsetzungen bezüglich der Art, der Größe und
der Anpassung an das Hauptdach getroffen, um eine homogene Wirkung der Dachlandschaft zu
sichern. Diese Festsetzungen orientieren sich an der bestehenden Bebauung und sichern die Aus‐
führung einer gestalterisch harmonischen Bebauungsstruktur.
5.2.3 Garagen, Carports und Nebenanlagen
Garagen, Carports und Nebenanlagen sind in der Farbe dem Hauptgebäude anzupassen, um ein
ausgewogenes Gesamterscheinungsbildes des Baugebietes zu erreichen.

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage
Fassung vom 27. November 2015

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf
Seite 15 von 16

5.2.4 Einfriedungen
Um den durchgrünten Charakter des Wohngebietes auch im Bereich der Begrenzungen der ein‐
zelnen Baufelder zum Ausdruck zu bringen, sind Festsetzungen zu Material, Höhe und Ausbildung
der Einfriedungen getroffen.
5.2.5 Werbeanlagen
Werbeanlagen sind in Größe und Gestaltung eingeschränkt, um das Erscheinungsbild im Straßen‐
raum nicht zu stören.
5.3

Hinweise

Für die weitere Planung und Realisierung des Baugebietes werden Hinweise zu Archäologie, Bo‐
denschutz und Altlasten gegeben. Die Hinweise dienen der umfassenden Information der zukünf‐
tigen Eigentümer/Nutzer bzw. dem Vorhabenträger.
6

Flächenbilanz

Mit der Umsetzung der Planung ergibt sich für das derzeit unbebaute und unversiegelte Grund‐
stück folgende Flächenbilanz:
Fläche des räumlichen Geltungsbereiches

5725 m²

davon:
Maximal überbaubare Grundstücksfläche
(Gebäude und sonstige versiegelte Fläche)
Nicht überbaubare Grundstücksfläche
Verkehrsfläche "Verkehrsberuhigter Bereich"
7

2907 m²
1938 m²
880 m²

Plandurchführung / Kosten

Bodenordnungsmaßnahmen nach §§ 45 ff. BauGB sind für die Realisierung der Planungsabsich‐
ten auf Grund der Flurstücksverhältnisse und der Eigentumsform nicht erforderlich.
Die Flurstücke 328/2 und 329/1 befinden sich im Eigentum des Vorhabenträgers. Die geplante
Grundstücksneuordnung kann über privatrechtliche Vereinbarungen realisiert werden.
Das im Süden des Plangebiets liegende Flurstück 332 befindet sich im Eigentum der Stadt Dres‐
den. Das städtische Flurstück soll für die öffentliche Verkehrsfläche zur Verfügung gestellt wer‐
den, um die städtebauliche Zielsetzung für das Gesamtgebiet umsetzen zu können (öffentliche
Erschließung des Quartierinnenbereichs).
Zur Realisierung des Vorhabens wird ein Durchführungsvertrag zwischen dem Vorhabenträger
und der Landeshauptstadt Dresden abgeschlossen. Im Durchführungsvertrag werden sämtliche
Regelungen zur konkreten Umsetzung des Vorhabens und insbesondere die Durchführungsfris‐
ten festgeschrieben.
Die Vorhabenträgerin stellt die Erschließungsanlagen (Straße und Medientechnik) im Geltungs‐
bereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes auf eigene Kosten her und überträgt die An‐

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
(öffentliche Auslegung)

Anlage 4 zur Vorlage
Fassung vom 27. November 2015

Dresden‐Trachau
Wohnbebauung Neuländer Straße

Begründung zum Bebauungsplanentwurf
Seite 16 von 16

lagen anschließend kostenfrei an die Stadt Dresden und die Versorgungsunternehmen. Das An‐
bringen der künstlichen Nisthilfen im Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird die Vorhaben‐
trägerin auf eigene Kosten durchführen. Zusätzlich übergibt die Vorhabenträgerin der unteren
Naturschutzbehörde drei Fledermaushöhlen für die Anbringung auf dem Heidefriedhof.
Investive haushaltswirksame Kosten entstehen durch die Realisierung des Bebauungsplanes
nicht.
Teil C: Liste der Gutachten und Quellen
cdf Schallschutz Consulting Dr. Fürst: Schallimmissionsprognose VB‐Plan 6022, DD‐Trachau,
Wohnbebauung Neuländer Straße. Bericht Nr. 14‐2962/01. 05. Oktober 2015

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022
Dresden-Trachau, Wohnbebauung Neuländer Straße
--~----------~~~------~~~-------,~~

-

~--.._..,_,_

-J.ZM

-

---..

Vetbhnlftidle (ätrantlc:h)

............,..od-•1:-

prMIIII Zufahrten und Wege

Trachau

e

730f.S1

Blume

~nda~haustypen

319

Anlage 1 zur Begründung- öffentlich
Gtz. 6Jiapl

-- -

VOifta~-~~~~~

27.11.2015
DIIUII ... -~

l ... ld • • . •
7a11101allllloCIIKt..,n

LANDESHAUPTSTADT DRESDEN
Vorhabenbezogener
Bebauungsplan Nr. 6022
DI8Sden-Trachau
Wohnbebauung NeulAncier Straße
- Gestaltungsplan zum Vorflabeil - Entwurf zur Otrenllldlen AllBiegung Maß81ab 1:1.000 (WIIdahlt)

Blatt 1 wn 1

LANDESHAUPTSTADT DRESDEN

BESCHLUSSAUSFERTIGUNG
Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau (SB/084/2014)

(2)-Y\~. ~~
Sitzung am:

04.06.2014

Beschluss zu:

V2853/14

Gegenstand:

~.(."!>

~~ü.coGb~

4.(1(

s~ ,(%&;'~

V.t~\
Cb.cb ..t4

Vorhabenbezogener Bebauungsplan Nr. 6022, Dresden-Trachau, Wohnbebauung Neuländer Straße
hier:
1. Aufstellungsbeschluss vorhabenbezogener Bebauungsplan
2. Grenzen des räumlichen Geltungsbereichs des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes
3. Verzicht auf frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit

Beschluss:
1. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau beschließt nach § 2 Abs. 1 BauGB für das
Gebiet Dresden-Mickten einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan nach § 8 f. BauGB
aufzustellen. Dieser trägt die Bezeichnung: Vorhabenbezogener Bebauungsplan
Nr. 6022, Dresden-Trachau, Wohnbebauung Neuländer Straße.
2. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau beschließt den Geltungsbereich des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes entsprechend den Anlagen 1 und 2.
3. Der Ausschuss für Stadtentwicklung und Bau beschließt in Anwendung von § 13 a Abs. 2
Nr. 1 i. V. m. § 13 Abs. 2 Nr. 1 BauGB von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung
nach § 3 Abs. 1 BauGB und § 4 Abs. 1 BauGB abzusehen. Die Öffentlichkeit wird nach
§ 13 a Absatz 3 Nr. 2 BauGB über die allgemeinen Ziele und Zwecke der Planung sowie
die wesentlichen Auswirkungen unterrichtet und erhält Gelegenheit zur Äußerung.

/')
/

!

Dresd~n.f
/ I

i I

/I

i'

I

f

fj

rJL

Jöffl Marx
V<Pfsitzender